Reisebericht Sonia und Angelika

Sonia und Angelika in Peru

Neben der berühmten Inkafestung Machu Picchu – einem der 7 Weltwunder der Neuzeit –,... mehr...

Neben der berühmten Inkafestung Machu Picchu – einem der 7 Weltwunder der Neuzeit –, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, einer fast endlos erscheinenden Trockenküste am Pazifik, dem Amazonasregenwald und dem Andenhochland mit seinen Eisriesen, hat Südperu viele weitere lohnende Ziele, sowohl für geschichtlich Interessierte als auch Naturliebhaber. Sonia und Angelika haben den Süden Perus besucht.

Garua, ein zäher Küstennebel, begleitete unsere Fahrt durch meist öde Wüstenlandschaft nach Paracas, dem Ausgangspunkt für unsere Bootstour zu den Ballestas-Inseln, der Heimat Zehntausender Seevögel und Seelöwen.
Adrenalin satt erlebten wir beim Buggyfahren und Sandboarden in den riesigen Sanddünen bei der Oase Huacachina, bevor in Ica ein Besuch einer Pisco-Brennerei mit Verkostung auf dem Programm stand.

Ein weiteres Highlight war der Flug mit einem Kleinflugzeug über die berühmten Nasca-Geoglyphen – Scharrbilder mit rätselhaften Linien, Flächen und Tierdarstellungen in der mit Geröll bedeckten Ebene von Nasca.
Die Trockenküste am Pazifik verlassend, folgte eine lange Busfahrt ins Hochland in die aus weißem Sillargestein gebaute Stadt Arequipa zu Füßen schneebedeckter Vulkane. Das farbenfrohe Santa-Catalina-Konvent, das im 16. Jahrhundert rund 500 Nonnen und Dienstmädchen verborgen vor der Öffentlichkeit beherbergte, beeindruckte neben weiteren architektonischen Juwelen ebenso wie die mächtige Kathedrale mit der größten südamerikanischen Orgel und dem Hauptaltar aus Carrara-Marmor.

Lama-, Alpaca- und Vicuñaherden, hohe Pässe, fruchtbare Täler und wüstenhafte Gebirgslandschaften passierend fuhren wir zum gewaltigen Colca-Canyon, wo sich Andenkondore bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen direkt über unseren Köpfen in die Lüfte schraubten.
Am Titicacasee besuchten wir die Uros-Indianer auf ihren schwimmenden Schilfrohrinseln, lernten bei einer Übernachtung bei einer Bauernfamilie auf Amantani das karge Leben der Inselbewohner kennen und statteten auch den strickenden Männern auf Taquile einen Besuch ab.

Zwischenstops in Pukara und am La-Raya-Pass, Besuche der imposanten Ruinen von Raqui und der „Sixtinischen Kapelle von Amerika“ in Andahuaylillas gestalteten die Fahrt mit dem Andenbus von Puno nach Cusco kurzweilig.
Im heiligen Tal der Inka schlenderten wir über den bunten Markt von Pisac und erklommen die steilen Terrassen der alten Festung Ollantaytambo, bevor wir den Zug nach Aguas Calientes, dem Ausgangsort für den absoluten Höhepunkt unsere Reise – Machu Picchu – bestiegen.
Einer der ersten Shuttlebusse brachte uns zur magischen Inkastadt, die wir bei Sonnenaufgang unter sachkundiger Führung erkundeten. Vom Huayna Picchu genossen wir bei wolkenlosem Himmel die grandiose Aussicht auf die berühmte Stadtanlage mit den steil ins Urubambatal abfallenden Terrassen mitten im Bergurwald vor den Eisriesen der Cordillera Vilcabamba.

Ein dreitägiger Aufenthalt in einer Urwaldlodge bei Puerto Maldonado bescherte uns noch eine Begegnung mit den seltenen Riesenottern und gewährte einen Einblick in die vielfältige Fauna und Flora des Amazonasregenwalds.

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