Reisetipps und Landeskunde

Reisetipps und Landeskunde

ABC-Inseln

Geschichte
Die Inseln wurden Anfang des 16. Jahrhunderts von den Spaniern besetzt, die die Inseln jedoch nur als Ausgangspunkt für ihre Eroberungen in der Karibik und Südamerika nutzten. Erst die Niederländer entdeckten das reiche Salzvorkommen auf den Inseln und vertrieben die Spanier.
Heute gleichen die Inseln mit ihren farbenprächtigen Häusern Klein-Holland, und obwohl sie dem Niederländischen Königreich angehören, sind sie kein Teil der Europäischen Union.
Die typisch karibische Lebensart ist längst auch auf den ABC-Inseln eingekehrt und abends laden die Strände zu einem Cocktail bei Sonnenuntergang ein.

Sprache
Die offizielle Amtssprache der ABC-Inseln ist Niederländisch. Die Einheimischen der drei Inseln sprechen eine Kreolsprache „Papiamentu“. Der Wortschatz setzt sich aus dem Spanischen, Portugiesischen und Niederländischen zusammen.

Elektrizität
Die Netzspannung auf Aruba beträgt 127 Volt, 60 Hz, auf Bonaire und Curaçao 120-127/220 Volt, 50/60 Hz, zweipolige Flachstecker. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl für Aruba ist die +297, für Bonaire und Curaçao die +599.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage: Aruba, Curaçao

Zeit
Die Zeitverschiebung zwischen den ABC-Inseln und Mitteleuropa (MEZ) beträgt minus 5 Stunden in der Winter- und minus 6 Stunden in der Sommerzeit.

Währung
Die Währung auf Aruba ist der Aruba-Florin (Kurs 1 EUR = ca. 2,02 AWG). Auf Aruba wird der US-Dollar weithin als Zahlungsmittel akzeptiert.
Die offizielle Währung auf Bonaire ist der US-Dollar und auf Curacao der Antillen-Gulden (Kurs 1 EUR = ca. 2,11 ANG). Genau wie auf Aruba kann jedoch mit US-Dollar fast überall bezahlt werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Es gelten nicht die gleichen Einreisebestimmungen wie für die Niederlande. Reisende müssen einen gültigen Reisepass besitzen, welcher noch bis zu sechs Monate nach dem geplanten Rückflug gültig ist; die Einreise mit dem Personalausweis ist nicht möglich.

Reisen über die USA
Zu den Einreisebestimmungen für die USA
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
https://www.auswaertiges-amt.de/

Gesundheit und Impfschutz
Bei Einreise von Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben, allerdings empfehlen wir dringend, ein Anti-Mücken-Spray mitzunehmen, da die Moskitos vor allem bei Sonnenuntergang sehr aktiv sind.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

Argentinien

Der Name Argentiniens
Er ist von „argentum“, dem lateinischen Wort für Silber, abgeleitet. Der Ursprung dieser Bezeichnung geht auf die Reisen der ersten spanischen Eroberer zum Rio de la Plata zurück. Die Schiffsbrüchigen der Expedition Juan Díaz de Solís stießen in dieser Gegend auf Eingeborene, von denen sie mit Silbergegenständen beschenkt wurden, welche sie mit in ihre spanische Heimat nahmen. Um 1524 wurde über Sierra del Plata berichtet, einen Berg mit reichem Vorkommen an diesem Edelmetall. Seitdem wurde der Fluss Solís von den Portugiesen Río de la Plata genannt. Ab 1860 wird Republik Argentinien als offizielle Bezeichnung des Landes geführt.

Lage, Ausdehnung und Grenzen
Argentinien liegt auf dem südlichen Konus Südamerikas, somit auf der südlichen Hemisphäre unseres Planeten, und hat eine Ausdehnung von fast 3,8 Millionen km². Davon liegen 2,8 Mio. km² auf dem Kontinent und der Rest im antarktischen Gebiet. In der Länge erstreckt es sich über 3800 km zwischen dem 22. und 55. Breitengrad. Seine Grenzlinie ist 9376 km lang und stößt an Uruguay, Brasilien, Paraguay, Bolivien und Chile. Die Atlantikküste hat eine Länge von 5117 km.

Geographie
Das wichtigste Merkmal des argentinischen Reliefs ist der enorme Kontrast zwischen den unermesslichen Ebenen im Osten und der beeindruckenden Gebirgskette der Anden im Westen. Es grenzt an Chile und weist den höchsten Berggipfel der Anden auf: den Aconcagua mit einer Höhe von 6959 m.
In ihrem Verlauf von Jujuy bis nach Feuerland zeigt die Gebirgskette stärkste Kontraste in ihrer Landschaft: vom Hochland im Nordwesten bis hin zu dem Seengebiet, den Wäldern und den Gletschern der patagonischen Anden.
Im Norden liegt das Waldgebiet Chaco mit den Flüssen Bermejo, Salado und Pilcomayo.
Zwischen den Flüssen Paraná und Uruguay dehnt sich das argentinische Mesopotamien aus, ein von flachen Hügeln, Lagunen und Sumpfniederungen gebildetes Gebiet (Provinzen von Entre Rios, Corrientes und Misiones), an dem der ehemalige Verlauf der Flüsse abzulesen ist. Manchmal ergeben sich Brüche in der Formation, die aufsehenerregende Phänomene wie zum Beispiel die unvergleichlich schönen Iguazú-Wasserfälle hervorrufen.
Im Zentrum Argentiniens ist die Pampa die ausgedehnteste und bekannteste Ebene, dort werden hauptsächlich Ackerbau und Viehzucht betrieben. Die Ebene wird im Süden von den kleinen Gebirgslandschaften Tandil und La Ventana und im Westen von den Gebirgen von Córdoba unterbrochen.
Im Süden erstrecken sich zwischen den Anden und dem Meer die unfruchtbaren und steinigen Hochebenen Patagoniens, wo die meiste Zeit des Jahres ein unangenehmer Wind tobt. Die Linie der Atlantikküste, z. T. Steilküste, verläuft in großem Bogen und bildet dabei Formen wie zum Beispiel die Halbinsel Valdés, Heimat außergewöhnlicher und einzigartiger Meerestierkolonien.

Wirtschaft
Aufgrund seiner geomorphologischen Vielfältigkeit verfügt Argentinien über außergewöhnlich reiche, natürliche Vorkommen: mehr als dreihundert Fisch- und Weichtierarten, sechzig Millionen Hektar Waldgebiet mit verschiedensten Holzarten, Zinn-, Blei-, Zink-, Kupfer-, Eisen-, Mangan-, Uran, Erdöl- und Erdgasvorkommen. Des Weiteren ermöglicht die Kombination aus geologischen Voraussetzungen und günstigem Klima die Produktion der verschiedensten landwirtschaftlichen Produkte, wie Getreide (Weizen, Mais, Sorghum, Soja, Hafer, Roggen, Gerste), Flachs, Sonnenblumen, Erdnüsse, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Futterpflanzen, Zuckerrohr, Reis, Tee und Matetee, Wein, Baumwolle und Oliven sowie die Rinder- und Schafzucht. Als Ergebnis der Anstrengungen eines ganzen Volks hat sich eine intensive Industrieaktivität entwickelt, besonders auf dem siderurgischen, dem chemischen und dem Lebensmittelsektor.

Bevölkerung
Zurzeit wird die Einwohnerzahl Argentiniens auf ca. 43 – 44 Millionen geschätzt, von denen ca. 13 Millionen in der Hauptstadt und der Provinz Buenos Aires leben.
95 % der Argentinier sind Weiße, die meisten von ihnen sind Nachkommen von Italienern und Spaniern. Durch die massive europäische Immigration nahmen die Mestizen – Mischung aus Weißen und Indianern – nach und nach ab. Heute stellen sie nur 4,5 % der argentinischen Bevölkerung dar. Die reinrassigen Ureinwohner – Mapuches, Collas, Tobas, Matacos und Chiriguanos – machen nur 0,5 % der Bevölkerung aus.

Sprache
Die offizielle Sprache der Republik Argentinien ist Spanisch. In Buenos Aires spricht man eine Art Lunfardo, das auf Hafenjargon zurückgeht. In einigen Gegenden werden Guaraní, Quechua, Aymara, die Sprachen der Ureinwohnerminoritäten, gesprochen.

Religion
In Argentinien herrscht absolute Religionsfreiheit, die römisch-katholische gilt jedoch als die offizielle Religion. Praktiziert werden auch der Protestantismus, der Judaismus, der Islam, der griechisch-orthodoxe und russisch-orthodoxe sowie andere Glauben.

Währung
Die offizielle Währung ist der argentinische Peso.

Regierungsform und Verfassung
Das Land ist eine demokratische Bundesrepublik mit 23 Provinzen und der Hauptstadt Buenos Aires.

Zwei historische Daten
25. Mai 1810: Gründung der ersten, vom Königreich Spanien unabhängigen Regierungsjunta.
9. Juli 1816: Ausrufung der Unabhängigkeit der vereinten Provinzen des Rio de la Plata. Gründung der Republik Argentinien.

Zeit
Während der deutschen Sommerzeit beträgt die Zeitverschiebung zwischen der MESZ und Buenos Aires -5 Stunden, während der MEZ sind es -3 Stunden Zeitunterschied.

Elektrizität
In Argentinien gibt es überall Wechselspannung mit 220 Volt/50 Hertz. Die Mitnahme von Zwischensteckern wird empfohlen, da unterschiedliche Größen und Steckdosen (u. a. amerikanische Norm) vorhanden sind.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +54
Mobilfunknetze: GSM 850/GSM 1900
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente

Bei Einreise muss der deutsche Reisepass noch mindestens 3 Monate lang gültig sein. Der Personalausweis wird nicht als einreisefähiges Dokument anerkannt. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument (Kinderreisepass).

Visum
Deutsche Staatsangehörige können bis zu 90 Tage als Touristen visafrei nach Argentinien einreisen.
Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung bis zu insgesamt 6 Monaten ist vor Ort (Ausländerbehörde) möglich. Es besteht jedoch kein Anspruch darauf.
Sofern ein längerer Aufenthalt oder eine Erwerbstätigkeit in Argentinien geplant ist, sollte vor Reiseantritt das argentinische Konsulat in Deutschland wegen der Visabestimmungen kontaktiert werden.

Reisen von Minderjährigen
Minderjährige brauchen für die Ein- und Ausreise die Erlaubnis des/der (beider) Sorgeberechtigten. Die Geburtsurkunde sollte als Kopie in Deutsch, aber auch Englisch und Spanisch mitgeführt werden. Für jede Reise wird eine neue Reisegenehmigung benötigt.
Die Pflicht besteht grundsätzlich nur für argentinische Staatsangehörige und Ausländer mit längerfristigem (visumspflichtigem) Aufenthalt. Es hat sich jedoch bewährt, wenn sich auch deutsche Touristen mit vorübergehendem Aufenthalt der Praxis fügen.
In Argentinien wird man erst mit 21 Jahren volljährig. Reisende mit Wohnsitz in Deutschland, die das 18., aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben, sollten daher eine Bescheinigung über die Volljährigkeit in Deutschland mit sich führen.
Unter 18-Jährige müssen auf Reisen eine Bescheinigung über die Einwilligung der Sorgeberechtigten mit sich führen. Wird der Minderjährige von nur einem Sorgeberechtigten begleitet, so ist die Einwilligung des anderen Sorgeberechtigten notwendig. Ist nur ein Elternteil sorgeberechtigt (auch bei Verwitweten), so muss hierüber eine Bescheinigung mitgeführt werden. Reist der Minderjährige allein oder in Begleitung volljähriger Dritter, so müssen die Bescheinigungen Namen, Anschrift und Ausweis- oder Passnummer des Begleiters und/oder der Empfangsperson am Zielort enthalten. Kinder unter 6 Jahren werden bei Ein- und Ausreise in das Register der argentinischen Einwanderungsbehörden eingetragen.
Die Einwilligungen und Nachweise müssen von dem argentinischen Konsulat beglaubigt werden. Es empfiehlt sich, Dokumente ins Spanische zu übersetzen, damit es bei Ein- und Ausreise keine Probleme gibt. Verbindliche Auskünfte erteilen nur die argentinischen Konsulate.

An- und Abreise über die USA
Zu den Einreisebestimmungen für die USA
Bei Passverlust in Argentinien kann es insbesondere in der Touristensaison November bis April schwierig werden, für einen von der Botschaft ausgestellten Ersatzpass rechtzeitig vor dem Rückflug ein Visum von der amerikanischen Botschaft zu erhalten.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
www.auswaertiges-amt.de
www.ealem.mrecic.gov.ar/de/

Sicherheit
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. Wie in jeder Metropole ist in Buenos Aires (weniger in anderen argentinischen Großstädten) Vorsicht geboten vor Taschendieben in der Metro und Stadtbussen sowie an Orten mit größeren Menschenansammlungen, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten. Es ist immer ratsam, wichtige Papiere nicht offen liegen zu lassen und vor allem Unterlagen getrennt aufzubewahren.
Wertsachen, Pässe und Geld sowie EC- oder Kreditkarten sollten grundsätzlich im Hotelsafe aufbewahrt werden. Tragen Sie stets nur eine geringe Menge an Bargeld und auch nur eine Kopie Ihres Reisepasses mit sich.

Gesundheit und Impfschutz
Der allgemeine Hygiene- und Gesundheitsstandard entspricht dem in Europa, besondere gesundheitliche Risiken bestehen somit nicht. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

Bahamas

Lage, Geographie und Landschaft
Die Bahamas sind ein Inselstaat im Atlantik und Teil der westindischen Inseln. Geographisch zählen die Bahamas zu Mittelamerika. Sie liegen südöstlich der USA und nordöstlich von Kuba und werden zur Karibik gezählt. Von den 700 Inseln, die zu den Bahamas gehören, sind allerdings nur 30 bewohnt.
Insgesamt umfassen die Bahamas rund 13.939 km², und sie sind das Zuhause von ca. 300.000 Menschen, wobei mehr als 70 % davon in der Hauptstadt Nassau (200.000 Einwohner) leben. Die Inselgruppe besteht aus 700 Inseln und 2.400 Korallenriffen, den sogenannten „Cays“. Die wichtigsten Städte des Archipels sind Nassau auf New Providence und Freeport auf Grand Bahama, welche auch die bevölkerungsreichsten Städte des Inselstaats sind. Die flächengrößte Insel ist jedoch Andros mit ca. 5.957 km² und nur knapp 7.386 Einwohnern. Der höchste Punkt der Bahamas liegt auf Cat Island und ist der Mount Alvernia, mit einer Höhe von 63 m.

Bevölkerung und Religion
Ca. 85 % der auf den Bahamas lebenden Menschen sind afrikanischer Herkunft. Etwa 12 % kommen aus Europa und 3 % aus Asien und Lateinamerika. Der Inselstaat hat außerdem eine recht junge Bevölkerung, nur 6 % sind über 65 Jahre alt und rund 26 % sind unter 15 Jahre alt. Insgesamt ist die Bevölkerung christlich geprägt. Etwa 67,6 % sind Protestanten und nur ca. 13,5 % römisch-katholisch.
Ein großes Problem auf den Inseln der Bahamas ist AIDS. Rund 3,1 % der 15 – 49-jährigen sind mit dem HI-Virus infiziert. Dies entspricht dem 23. Platz der prozentual am stärksten betroffenen Länder der Welt. Die Prognose für ein Bevölkerungswachstum auf den Bahamas besagt, dass ein Wachstum in den nächsten 30 Jahren praktisch nicht mehr stattfinden wird. Momentan liegt das Wachstum noch bei ca. 0,77 %.
Die Amtssprache auf den Bahamas ist Englisch. Aufgrund des Erdbebens auf Haiti im Jahr 2010 stieg die Zahl der Immigranten von Haiti auf die Bahamas extrem an. Daher ist die zweite Sprache auf den Bahamas auch haitisches Kreol, welche aber nur von den Einwanderern aus Haiti gesprochen wird.

Regierung und Währung
Bis 1973 gehörten die Bahamas zum britischen Königreich. Am 10. Juli 1973 wurden die Bahamas unabhängig, jedoch ist die Staatsform immer noch eine parlamentarische Monarchie. Das Staatsoberhaupt ist demnach Königin Elizabeth ll. Sie wird aber durch die Generalgouverneurin Marguerite Pindling vertreten. Der 10. Juli ist der Nationalfeiertag der Bahamas. Die Währung auf den Bahamas ist der Bahama-Dollar (BSD). Dieser ist mit dem Amerikanischen Dollar (USD) gleichgestellt. Auf allen Inseln der Bahamas werden sowohl der Bahama-Dollar als auch der US-Dollar gleichermaßen akzeptiert.

Wirtschaft
Aufgrund von schlechten Bodenverhältnissen und fehlenden, geeigneten Bewässerungsmöglichkeiten ist die Landwirtschaft auf den Bahamas unterentwickelt. Außerdem sind Transporte zwischen den vielen Inseln schwierig und kostspielig. Die angebauten Lebensmittel dienen deshalb nur dem Eigenbedarf. Einige wenige modernere Agrarbetriebe bauen Früchte und Gemüse für den Export an. Dies ist aber eher die Seltenheit. Auch die Fischerei erfolgt ausschließlich für den Eigenbedarf. Die Bahamas sind für ihre günstigen Steuergesetze bekannt. Dies ist einer der Gründe, warum sich die Bahamas in den letzten Jahren nicht nur zu einem internationalen Finanzzentrum entwickelt haben, sondern auch mitunter als Steueroase bezeichnet werden. Seit 2001 wurden jedoch die Gesetze verschärft, so dass seitdem fast 15 % der Geldinstitute schließen mussten. Der wichtigste Flughafen des Inselstaats ist der Flughafen Nassau Lynden Pindling, welcher in der Nähe der Hauptstadt Nassau liegt. Aufgrund von schlechten Bodenverhältnissen gibt es auf den Bahamas keinen Bahnverkehr.
Auf den Bahamas gilt Linksverkehr!
Insgesamt etwa 60 % der Bevölkerung arbeitet im Tourismus-Sektor. Bedeutend ist dabei vor allem der Kreuzfahrtmarkt – hier besonders die US-Amerikanischen Passagiere. Bekannte James-Bond-Filme, wie z. B. Casino Royale und Feuerball, wurden auf den Bahamas gedreht und locken deshalb auch viele Touristen auf die Bahamas.

Zeit
Die Zeitverschiebung im Verhältnis zur MEZ beträgt ganzjährig -6 Stunden.

Elektrizität
Die elektrische Spannung beträgt in den internationalen Hotels 120 Volt/60 Hz. Adapter für Flachstecker (amerikanische Norm) sind erforderlich. Am besten sollten Sie diese mitnehmen, da Sie vor Ort kaum zu bekommen sind. Siehe auch unsere Reise-Infos.

Telekommunikation

Die Landesvorwahl ist die +1-242.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise
Reisedokumente
Damit Sie auf die Bahamas reisen können, benötigen Sie einen Reisepass, der bei Abreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Der Personalausweis wird nicht als einreisefähiges Dokument anerkannt.
Wenn Sie mit dem Flugzeug anreisen, müssen Sie außerdem ein Ticket für den Rück- oder Weiterflug nachweisen. Wenn Sie mit dem Schiff anreisen, dann bitte den Reisebeleg mitführen.

Ausreichend Rücklagen ist eine weitere Bedingung, die Sie erfüllen müssen, damit Sie auf die Bahamas einreisen dürfen. Diese Rücklagen müssen den Aufenthalt auf den Bahamas finanzieren (ca. 200 USD pro Tag). Wenn Sie in einer privaten Unterkunft übernachten, benötigen Sie ein Einladungsschreiben, welches Ihren Aufenthalt bestätigt. Eine Reservierungsbestätigung vom Hotel ist erforderlich, wenn Sie in einem Hotel übernachten.

Visum
Deutsche Urlauber sowie Besucher aus Österreich und der Schweiz benötigen kein Visum! Ein Visum ist erforderlich, wenn der Aufenthalt länger als 3 Monate andauert. Bei Schweizern ist ein Aufenthalt von mehr als 8 Monaten visumpflichtig.
Im Flugzeug müssen Sie eine Immigration Card (Einreiseantrag) ausfüllen. Diese geben Sie bei Ankunft am Flughafen ab.

Anreise über die USA

Falls Sie über die USA auf die Bahamas reisen, gelten die Einreisebestimmungen der USA. Hierzu benötigen Sie ein amerikanisches Visum – ESTA. Dieses erhalten Sie online unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/.
Zu den Einreisebestimmungen für die USA

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
https://www.auswaertiges-amt.de/

Gesundheit und Impfschutz
Wenn Sie direkt aus der EU einreisen, benötigen Sie keine speziellen Impfungen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

Belize

Land/Landschaft
Belize, die ehemalige Kolonie Britisch-Honduras, ist seit 1981 unabhängig. Ein stabiler, demokratischer Staat in Zentralamerika, in dem vor allem Englisch, aber auch Spanisch gesprochen wird. Lediglich rund 375.000 Menschen leben in Belize – auf einer Fläche, die der Hessens entspricht. Mit seinen Nachbarn Mexiko und Guatemala verbindet Belize die Mundo Maya, die Welt der Maya. Hier erlebte diese Hochkultur von 250 bis 900 n. Chr. ihre größte Blüte. Zahllose Tempel- und Palastanlagen, meist vom Urwald überwuchert, zeugen davon. Dreh- und Angelpunkt des Landes ist Belize City. Wo vor über 300 Jahren Piraten Unterschlupf suchten, pulsiert heute das Leben einer 62.500-Einwohnerstadt. Hier mischen sich amerikanische, afrikanische, europäische und asiatische Kulturen. Mit seinem karibischen Charme ist Belize City idealer Ausgangspunkt für Ihre Touren. Sie werden von der intakten Natur und der Herzlichkeit der Menschen in Belize begeistert sein. Und von den kurzen Wegen: morgens noch in der Hängematte unter Karibikpalmen, nachmittags schon unterwegs zu Maya-Ruinen im tiefsten Urwald oder per Fahrrad durch traumhafte Landschaften.

Bevölkerung/Religion
Der Anteil der indigenen Bevölkerung liegt heute bei rund 11 %. Die größte Bevölkerungsgruppe bilden die Mestizen, die Mischlinge zwischen Weißen und Indigenas. Das Land zählt zu den zentralamerikanischen Staaten mit der geringsten Bevölkerungsdichte, weist aber ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum auf. 50 % der Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche an.

Wirtschaft
Die Wirtschaft ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Dennoch leben noch immer rund ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Hauptwirtschaftszweig ist die Gewinnung von Edelhölzern insbesondere Mahagoni. Neben dem Einsatz moderner Sägewerke forstet man auch planmäßig den Bestand von Nutzholz auf.

Sprachen
Die offizielle Amtssprache ist Englisch.

Währung
Die Landeswährung in Belize ist der Belize Dollar (BZD und setzt sich wie folgt zusammen: 1,00 Belize Dollar = 100 Cents, Kurs: 1 EUR – ca. 241 BZD, Stand Januar 2021).
Bare Euro können in Belize in einigen wenigen Banken inzwischen eingelöst werden. Akzeptiert werden (nicht überall) internationale und nationale namhafte Kreditkarten (z. B. Visa, Master Card, American Express) sowie bare US-Dollar. An einigen Geldautomaten, die im MAESTRO-System integriert sind, kann Bargeld mit der EC-Karte gezogen werden. Es empfiehlt sich, ausreichend bare US-Dollar mit sich zu führen.

Zeit
Belize hat eine Zeitdifferenz zu der offiziellen GMT Standardzeit von -6 Stunden; die Zeitverschiebung zur MEZ beträgt -7 Stunden.

Elektrizität
Elektrische Spannung: 110 Volt. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +501
Mobilfunknetze: GSM850/GSM 1900
Einen Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise
Reisedokumente
Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass, der bei der geplanten Ausreise aus Belize noch sechs Monate gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei Passverlust sollte zunächst Verbindung mit dem Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Belize City aufgenommen werden, der die zuständige deutsche Botschaft in Guatemala Stadt unterrichtet.
Für Minderjährige (unter 18 Jahren), die nur mit einem Elternteil reisen, muss eine notariell bestätigte Genehmigungserklärung des anderen Elternteils mit Übersetzung in die englische Sprache mitgeführt werden. Sollte der mit dem Minderjährigen reisende Elternteil das alleinige elterliche Sorgerecht haben, muss das entsprechende Dokument mit Übersetzung in die englische Sprache mitgeführt werden.

Visum
Ein Visum zur Einreise nach Belize für einen Besuch bis zu einem Monat ist für deutsche Staatsbürger nicht erforderlich; bei einem darüber hinausgehenden Aufenthalt bis zu sieben Monaten wird jedoch eine Genehmigung benötigt, die vor Ort beim Immigration Office des betreffenden Distrikts für derzeit etwa 50 USD pro Monat beantragt werden kann.
Ein Rück- bzw. Weiterflugticket sowie der Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel (75 USD/Tag) müssen bei der Einreise vorgelegt werden.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Honorargeneralkonsul von Belize
Leiter: Herr Wolf Kahles, Honorargeneralkonsul
Ort: Stuttgart
PLZ: 70174
Telefon: 0711-90710920
Fax: 0711-90710918
Postadresse: Breitscheidstraße 10
Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung: 09:00 – 16:00 Uhr
Amts-/Konsularbezirk: Bundesgebiet ohne das Land Hessen

Honorarkonsul von Belize
Leiter: Herr Alexander Holtermann, Honorarkonsul
Ort: Groß-Gerau
PLZ: 64521
Telefon: 069-25472442
Fax: 032121-148918
Postadresse: Darmstädter Straße 24
Öffnungszeiten: Mo – Fr 09:00 – 12:00 Uhr
Amts-/Konsularbezirk: Hessen

https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheit
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. Wegen der häufigen Überfälle und Diebstähle sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere Stadtviertel – insbesondere bei Dunkelheit – meiden. Ausweispapiere sollten in Kopie mitgeführt werden.

Gesundheit und Impfschutz
Empfohlene Impfungen: Tetanus, Polio, Hepatitis A, zum Teil Malariaprophylaxe.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

Bolivien

Lage/Landschaft
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas und hat keinen Zugang zum Meer. Das Land bedeckt eine Fläche von ca. 1,1 Mio. Quadratkilometern, ist also fast dreimal so groß wie Deutschland. Im Norden grenzt das Land an Peru, im Osten an Brasilien, im Süden an Argentinien, im Südosten an Paraguay und im Südwesten an Chile.
Bolivien liegt auf der südlichen Erdhalbkugel und ist neben Paraguay der zweite Binnenstaat des südamerikanischen Kontinents. In Bolivien existieren 32 verschiedene ökologische Regionen. Es gibt jedoch zwei geographische Hauptregionen: Das Andenhochland durchzieht Bolivien im Südwesten, während das Tiefland den Norden und Osten Boliviens prägt. Zwischen den Ost- und Westkordilleren der Anden erstreckt sich der Altiplano, eine der größten Hochebenen der Erde. Die „Cordillera Real“, der schönste Teil der Ostkordillere, erreicht in der Gegend des Titicacasees und der Stadt La Paz Höhen von über 6000 Metern.
Bolivien und Peru teilen sich gemeinsam den Titicacasee. Das amazonische Tiefland liegt nordöstlich der Königskordillere und beeindruckt durch eine Vielfalt an Flora und Fauna, die in neun Nationalparks und elf Naturreservaten besonders geschützt wird. Eine Übergangszone zwischen Hoch- und Tiefland sind die semitropischen Täler und die Yungas von La Paz.

Bevölkerung
Die Bevölkerung des Landes umfasst ca. 11,05 Mio. Einwohner, von denen ungefähr 57 % in den Städten und 43 % auf dem Land leben. Die Bevölkerungsdichte liegt durchschnittlich bei 10 Menschen pro km² (zum Vergleich: in Deutschland bei 225 pro km²). Die größte Stadt in Bolivien ist La Paz (ca. 2,7 Mio Einwohner, inkl. der mittlerweile unabhängigen Nachbarstadt El Alto), gefolgt von Santa Cruz mit ca. 2,6 Mio. Einwohnern.

Politik
Bolivien ist eine Republik mit Gewaltenteilung.
Die Exekutive wird von einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und den Ministern geleitet. Der Präsident wird durch direkte und allgemeine Wahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Das Ministerkabinett besteht in der Regel aus 16 Ministern.
Die Legislative tagt im Nationalkongress (Honorable Congreso Nacional) in La Paz, dem Regierungssitz, und besteht aus zwei Kammern, dem Abgeordnetenhaus (cámara de diputados) mit 130 Sitzen und dem Senat (cámara de senadores) mit 27 Sitzen. Die Mitglieder der Kammern werden ebenfalls in allgemeinen Wahlen für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt.
Das höchste Organ der Judikative ist der Oberste Gerichtshof. Er besteht aus 12 Mitgliedern, die für einen Zeitraum von 10 Jahren vom Abgeordnetenhaus gewählt werden.

Wirtschaft
Bolivien gehört trotz seines Reichtums an Bodenschätzen zu den am wenigsten entwickelten Ländern Südamerikas. Obwohl die größten Bergbauunternehmen in den fünfziger Jahren verstaatlicht wurden, hat die bolivianische Regierung die Entwicklung der privaten Industrie und Investitionen ausländischen Kapitals aktiv gefördert. Bolivien verfügt über reiche Erzvorkommen. In den zahlreichen Erzlagerstätten werden Zinn, Blei, Silber, Kupfer, Antimon, Zink, Schwefel, Wismut, Gold und Wolfram abgebaut.
Der Bergbau, wichtigster Devisenbringer Boliviens, erlitt Ende der achtziger Jahre durch den Preisverfall an den Weltmärkten und die Erschöpfung der Minen einen Einbruch. Bolivien zählt weltweit zu den größten Zinn-, Wismut- und Antimonproduzenten. In der Landwirtschaft ist etwa die Hälfte der Erwerbstätigen des Landes beschäftigt, die 23 % des Bruttosozialprodukts erwirtschaften.
Wichtigste Handelspartner:
Export: USA, Großbritannien, Peru, Kolumbien, Argentinien und Deutschland
Import: USA, Brasilien, Japan, Argentinien, Chile, Peru und Deutschland

Sprachen
Die Amtssprache in Bolivien ist Spanisch. Außerdem werden zwei indianische Sprachen, Aymara (ca. 1,5 Mio. der Einwohner) und Quechua (ca. 2 Mio. der Einwohner), gesprochen. Zudem gibt es besonders im tropischen Tiefland circa 30 verschiedene ethnische Gruppen (z. B. Ayoreo, Arauak, Chiquitano, Chiriguano, Chimane, Yuracaré, Mojo), die ihre eigenen Sprachen sprechen, von denen das Guaraní die größte Anzahl an Sprechern aufweist.

Religion
In Bolivien herrscht Religionsfreiheit. 78 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, ca. 19 % evangelisch und der Rest gehört anderen Religionen an. Durch die Einflüsse der ursprünglichen Religionen auf das Christentum haben sich interessante Synkretismen entwickelt.

Zeit
Die amtliche Zeit im Verhältnis zum Meridian von Greenwich (GMT) ist x-4, also MEZ-5 Stunden. Während der Sommerzeit in Europa beträgt die Zeitverschiebung -6 Stunden.

Elektrizität
220 V Wechselspannung, 60 Hz, zweipolige Flachstecker. Es ist empfehlenswert, einen Adapter für amerikanische Steckdosen mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +591.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Reisedokumente/Visum

Zur Einreise als Tourist nach Bolivien ist ein mindestens sechs Monate gültiger Reisepass notwendig. Bei Ankunft an den Flughäfen in La Paz und Santa Cruz wird eine Aufenthaltserlaubnis für die Dauer von 90 Tagen im Pass eingetragen. Wenn man auf dem Landweg einreist, kommt es vor, dass lediglich eine Aufenthaltserlaubnis für die Dauer von 30 Tagen in den Pass eingetragen wird. In solchen Fällen sollte dieses sofort reklamiert werden.

Der deutsche Kinderausweis wird nicht anerkannt. Einträge im Reisepass der Eltern sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Um Probleme bei der Wiederausreise zu vermeiden, sollten alleinreisende Minderjährige oder bei der Reise mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil Vollmachten der gesetzlichen Vertreter bei sich tragen. Diese Vollmacht muss ins Spanische übersetzt und von einer bolivianischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung legalisiert sein.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.bolivia.de/

Sicherheit
Bolivien ist eines der ärmsten Länder Südamerikas. Vorsicht ist vor allem im Hinblick auf Taschendiebe geboten. Haben Sie also immer einen Blick auf Ihr Gepäck und tragen Sie Ihre wichtigen Dokumente immer direkt am Körper (Bauch- oder Beintasche, Geldgürtel) oder im Hotelsafe gegen Quittung. Scannen Sie am besten vor Abreise alle wichtigen Dokumente (Reisepass, Impfpass, Personalausweis, Flugticket, ggf. Führerschein) und senden es per E-Mail an sich selbst. Speichern Sie auch die Telefonnummern zur Sperrung Ihrer EC- und Kreditkarten. Alleinreisende sollten sich vor Ort nach möglichen Problemen erkundigen.

In Bolivien kommt es hin und wieder zu Protesten der Bevölkerung oder Straßenblockaden. Diese führen in der Regel zu keinem erhöhten Sicherheitsrisiko, allerdings kann die Durchführbarkeit der Reisen beeinträchtigt werden. Wir behalten uns daher vor, das Reiseprogramm zu ändern, sofern zum Zeitpunkt Ihrer Reise mit Behinderungen gerechnet werden muss.

Gesundheit: Höhe und Impfungen
Bei Direktflug aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einem gelbfiebergefährdeten Gebiet, z. B. Brasilien, wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt und stichprobenartig überprüft (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr). Alle Reisende, die älter als 12 Monate sind und vorhaben, in gelbfiebergefährdete Gebiete Boliviens zu reisen, müssen auf Verlangen bei Einreise eine Gelbfieberimpfung vorweisen. Außerdem sollte Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio bei der Reise bestehen. Ferner werden eine Typhus- und eine Hepatitisimpfung empfohlen. Es ist ratsam, stets ein Impfzertifikat mitzuführen, auch wenn keine gelbfiebergefährdeten Gebiete besucht werden, da die Rechtslage und die Verwaltungspraxis nicht immer übereinstimmen. Die Impfung muss spätestens 10 Tage vor der Einreise erfolgen.

Besondere Beachtung verdient die Höhenkrankheit, Soroche. Sie befällt die meisten Touristen des Hochlandes, welche die Umstellung auf die dünne Luft nicht vertragen. Man sollte beachten, dass La Paz auf einer Durchschnittshöhe von 3.600 m liegt und man seinem Körper nach der Ankunft mindestens einen Tag Ruhe gönnen sowie anstrengende Unternehmungen zu Beginn vermeiden sollte. Neben leichten Speisen sollte man als Getränke Kräutertees (Mate- oder Coca-Tee) zu sich zu nehmen. Bei Reisen in das tropische Tiefland/Beni ist auch eine Malariaprophylaxe empfehlenswert. Gute Einreibemittel gegen Mücken und ein Moskitonetz sind hier ein sehr sinnvolles Reisegepäck.

Genauere Informationen finden Sie auf unter Gesundheit & Impfschutz.

 

Brasilien

Land/Leute
Beschrieben als die freizügigste Nation der Welt, wissen Brasilianer nur zu gut, wie man flirtet, sich zur Schau stellt oder einfach nur Spaß hat. Der Karneval von Rio de Janeiro ist hierfür das beste Beispiel und wirkt mit seinen berauschenden Kostümen und Darstellern wie ein einziges Farbenmeer.
In diesem Ganzen sind die wichtigsten Freizeitbeschäftigungen des fünftgrößten Volks der Erde Fußball, gut aussehen und natürlich das Tanzen in seiner ganzen Leidenschaft.
Jeder, egal ob Reisender oder Brasiliero, wird von dem Sambavirus total infiziert und ist nur schwer heilbar. Für einen Wechsel aus dem kosmopolitischen Leben lässt man sich einfach in einer Hängematte auf einem Clipper den Amazonas hinabtreiben oder unternimmt eine Wanderung in dem einzigartigen Regenwald, und für diejenigen, die wirkliche Abenteuer suchen, empfiehlt sich das Pantanal, ein gigantisches Feuchtgebiet, wo Sie Kaimane, Riesenstörche, Lotusblumen und wildlebende Rinderherden beobachten können.
Brasilien (von „Pau do Brazil“, einer stark gerodeten tropischen Baumart) wurde von der Natur reich beschenkt. Tiere und Pflanzen aller Gattungen gibt es hier, eine Artenvielfalt, wie sie sonst nirgendwo mehr anzutreffen ist: Einfach unbeschreiblich schön, oder einmalig!
„O interior“ und „O litoral“ – Binnenland und Küste, nach diesen Kriterien definiert und teilt sich Brasiliens Küstenzone. Diese ist eine beinahe nahtlose und durchquerende, 7.500 Kilometer lange Sandpiste von der uruguayischen Grenze bis nach Französisch-Guyana: Brasilianer liefern unter sich bewegte Wortgefechte, wenn es darum geht, klarzustellen, welcher Strand nun der schönste sei.

Bevölkerung/Religion
Brasilien hat rund 208 Millionen Einwohner (Stand September 2017), wovon ca. 65 % überwiegend römisch-katholisch sind. Der Rest verteilt sich auf zumeist protestantische Gruppen.

Wirtschaft
Brasilien ist die neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt.
Die Hauptexportprodukte in Brasilien sind Agrarprodukte, Erdöl, Erdgas, Kohle, Eisenerz, Kupfer sowie Fahr- und Flugzeuge.

Sprachen
Offizielle Amtssprache ist Portugiesisch. Englisch wird nur in großen Städten und Hotels gesprochen. In ländlichen Regionen ist es weniger verbreitet.

Währung
Die Landeswährung in Brasilien ist der Brasilianische Real (BRL). Einige internationale Kreditkarten werden in Brasilien nicht überall akzeptiert; dies gilt insbesondere für Eurocard, während Visa und Mastercard gebräuchlich sind. Es ist ratsam, bereits am Flughafen per Kreditkarte Bargeld zu besorgen. Im Landesinnern ist das Kartensystem noch nicht überall verbreitet.

Zeit
Brasilien hat wegen seiner kontinentalen Ausdehnung 4 Zeitzonen. Die Zeitverschiebung zwischen Brasilien und der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt minus 4 bis minus 7 Stunden, je nach Region.

Elektrizität
Die elektrische Spannung in Brasilien ist nicht einheitlich, sondern 110 oder 220 Volt. Sie unterscheidet sich zwischen Stadt, Ort und Bundesstaat, darum empfehlen wir Ihnen einen Multi-Adapter/DIN-Stecker mitzunehmen und sich zu informieren, welche Spannung in Ihrer Stadt herrscht.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +55

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Reisedokumente

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise mit Reisepass für einen Aufenthalt unter drei Monaten kein Visum. Der deutsche Reisepass muss bei Einreise noch mindestens weitere sechs Monate gültig sein. Der deutsche Kinderpass wird anerkannt, es wird jedoch empfohlen, diesen grundsätzlich mit einem Lichtbild versehen zu lassen. Die Eintragung eines Kindes im Reisepass der Mutter wird anerkannt, bei einer Eintragung in den Reisepass des Vaters können örtlich Probleme entstehen.

Reisen von Minderjährigen
Minderjährige, die nicht von beiden Elternteilen oder Erziehungsberechtigten begleitet werden, bedürfen – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit – einer entsprechenden Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils bzw. beider Eltern oder Erziehungsberechtigten. Dies gilt insbesondere für die Ausreise aus Brasilien, bei der Einreise wird in der Regel nicht danach verlangt.

Es wird dringend empfohlen, sich rechtzeitig vor Einreise des Kindes in Brasilien bei der zuständigen brasilianischen Auslandsvertretung zu informieren und die notwendigen Vorkehrungen zu treffen.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.brasilianische-botschaft.de/

Sicherheit
In Brasilien müssen die gleichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, wie in anderen Ländern auch, vor allem in großen Städten wie Rio de Janeiro oder Salvador da Bahia. Dort finden zum Schutz der Touristen vermehrt Polizeipatrouillen statt. Wertsachen, Pässe und Geld sowie EC- oder Kreditkarten sollten grundsätzlich im Hotelsafe aufbewahrt werden. Tragen Sie stets nur eine geringe Menge an Bargeld und auch nur eine Kopie Ihres Reisepasses mit sich.

Chile

Lage, Ausdehnung und Grenzen
Chile liegt auf der südlichen Hemisphäre unseres Planeten, zwischen 67° und 76° westlicher Länge und 18° und 56° südlicher Breite. Von Norden nach Süden misst das Land ca. 4300 km und das bei einer durchschnittlichen Breite von nur 180 km. Insgesamt hat das Land eine Fläche von 756.626 km², und ist somit ca. doppelt so groß wie Deutschland. Die Nachbarländer sind Argentinien im Osten, im Nordosten Bolivien und im Norden Peru. Insgesamt hat es 7000 km Küste am Pazifik, die sich im Süden in Fjorde und Buchten aufsplittert. Neben der größten südamerikanischen Insel, der Insel Chiloé, gehören auch die Osterinsel und der Juán-Fernandez-Archipel, bekannt als die „Robinson-Crusoe-Insel“, zu Chile.

Geographie
Aufgrund seiner extremen Ausdehnung besitzt Chile eine immense geographische Vielfalt. Das Land ist traditionell in fünf Teile gegliedert: der große Norden, der kleine Norden, die zentrale Zone und der Süden, der sich in Patagonien und die Seenregion unterteilt. Diese Bereiche haben jeweils eigene klimatische und geographische Bedingungen. Die Kordillere der Anden stellt das Rückgrat des Landes dar, sie wird von Norden nach Süden immer flacher und schmaler.

Wirtschaft
Die Landwirtschaft hat in Chile im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern keinen hohen Stellenwert, was in der geographischen Beschaffenheit begründet liegt. Im Wachstum befindet sich die Forstwirtschaft und wichtig zu erwähnen ist, dass Chile nach Norwegen weltweit der zweitgrößte Lachsexporteur ist. Chile ist relativ stark industrialisiert und aufgrund der natürlichen Bodenschätze (vor allem Kupfer) ist auch der Bergbau eine wichtige Stütze der Wirtschaft.

Bevölkerung
Chile hat nach den letzten Erhebungen knapp 18,4 Millionen Einwohner, von denen gut die Hälfte im Großraum Santiago angesiedelt ist. Die Wüsten des Nordens und die stürmischen Gebiete des Südens sind wegen der harten klimatischen Bedingungen nur äußerst dünn besiedelt. Die Bevölkerung ist sehr homogen und geht sowohl auf europäische Einwanderer als auch auf die amerikanischen Ureinwohner zurück. Heute trifft man hauptsächlich diese sogenannten Mestizen an, die indigene Bevölkerung beträgt nur noch etwa 5 %, am bekanntesten sind davon wohl die Mapuche, die in der Gegend um Temuco anzutreffen sind.

Sprache
Die offizielle Sprache der Republik Chile ist Spanisch.

Religion
Der Großteil der Chilenen gehört dem römisch-katholischen Glauben an, Staat und Kirche sind getrennt. Es gibt eine Vielzahl von religiösen Minderheiten.

Währung
Die offizielle Währung ist der chilenische Peso (CLP). Ein chilenischer Peso wird in 100 Centavos eingeteilt (Kurs: 1 EUR = ca. 770 CLP, Stand Juli 2019).

Regierungsform und Verfassung
Das Land ist eine präsidiale Republik unter dem Staatsoberhaupt Sebastián Piñera (Amtsperiode 2018 – 2022).

Historische Daten
Hier sollen nur zwei wichtige Daten genannt werden: Am 12. Februar 1541 gründet der Spanier Pedro de Valdivia Santiago de Chile und am 12. Februar 1818 erklärt Chile seine Unabhängigkeit von Spanien.

Zeit
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit beträgt die Zeitverschiebung fünf Stunden zu Chile. In der Winterzeit beträgt der Zeitunterschied vier Stunden. Zur Osterinsel beträgt der Zeitunterschied 7 bzw. 6 Stunden.

Elektrizität
Die Spannungsversorgung in Chile erfolgt mit 220 V/50 Hz, ein handelsüblicher Adapterstecker ist erforderlich. Schmale Stecker, beispielsweise von einem Rasierapparat, passen auch ohne Adapter in eine chilenische Steckdose.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +56
Mobilfunknetze: GSM 850/GSM 1900
Einen Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreisebestimmungen
Reisedokumente

Deutsche benötigen für die Einreise nach Chile einen deutschen Reisepass, der mindestens 6 Monate gültig sein sollte. Die Einreise mit dem Personalausweis ist nicht möglich.

Kinderreisepässe und Kinderausweise wurden noch nicht offiziell anerkannt, in der Praxis werden beide Dokumente (Kinderausweis mit Lichtbild) jedoch bei Einreise akzeptiert. Die Eintragung eines Kindes im Pass der Eltern ist hingegen nicht ausreichend.
Minderjährige, die ohne Eltern oder nur mit einem Elternteil reisen, müssen eine schriftliche Einverständniserklärung des/der nicht mitreisenden Sorgeberechtigten mit sich führen, anderenfalls kann ihnen die Ein- bzw. Ausreise in Chile verweigert werden. Die Erklärung muss in spanisch verfasst und von einer chilenischen Auslandsvertretung oder einem chilenischen Notar beglaubigt sein. Zur Erteilung der Reisegenehmigung muss neben den gültigen Ausweisdokumenten von Eltern und Kind auch die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Die Botschaft empfiehlt daher, bei Reisen mit minderjährigen Kindern sicherheitshalber auch eine Geburtsurkunde (Original oder beglaubigte Kopie) mitzuführen.

Visum
Für einen kurzfristigen Aufenthalt zu Tourismus- oder Besuchszwecken ist kein Visum erforderlich. Bei der Einreise wird an der Grenze kostenlos eine „Tarjeta de Turismo“ (Touristenkarte) ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt.
Die „Tarjeta de Turismo“ muss beim Verlassen des Landes zurückgegeben werden. Bei Verlust oder Diebstahl muss daher vor Ausreise von der „Policía Internacional“ in Santiago (Morandé 672, Santiago Centro, Tel. 02-6809110 oder am Flughafen, Tel. 02-6901781) bzw. in anderen Regionen von der „Policía de Investigaciones“ eine Ersatzkarte ausgestellt werden.

Der Aufenthalt kann gegen eine Gebühr von 100 [USD]USD einmalig um 90 Tage verlängert werden. Zuständig sind hierfür das „Departamento de Extranjería“ in Santiago (San Antonio 580, Tel. 02-600 4863000) bzw. in anderen Regionen die jeweilige „Gobernación Provincial“.
Im Juli 2019 ist die Einführung eines neuen Ausländergesetzes beabsichtigt, wonach deutsche Staatsangehörige bei einem beabsichtigten längeren Aufenthalt als 90 Tage ein Visum vor der Einreise einholen müssen und dieses nicht mehr nach Einreise erhalten können. Reisende sollten sich ggf. entsprechend frühzeitig an eine chilenische Vertretung in Deutschland wenden. Auf der Internetseite der chilenischen Ausländerbehörde (www.extranjeria.gov.cl) sind ebenfalls Informationen in spanischer Sprache zum Thema verfügbar.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.embajadaconsuladoschile.de/

Sicherheit
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. Wie in jeder Metropole ist in Santiago de Chile (weniger in anderen chilenischen Großstädten) Vorsicht geboten vor Taschendieben in der Metro und Stadtbussen sowie an Orten mit größeren Menschenansammlungen, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten. Es ist immer ratsam, wichtige Papiere nicht offen liegen zu lassen und vor allem Unterlagen getrennt aufzubewahren.

Gesundheit und Impfschutz
Der allgemeine Hygiene- und Gesundheitsstandard entspricht dem in Europa, besondere gesundheitliche Risiken bestehen somit nicht. Impfungen sind nicht vorgeschrieben, unter Umständen kann es aber sinnvoll sein, sich gegen Hepatitis A impfen zu lassen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

Costa Rica

Land/Landschaft
In Costa Rica leben ca. 4,9 Mio. Einwohner auf einer Landesfläche von 51.100 km². Im Norden grenzt das Land an Nicaragua und im Süden an Panama. Die Hauptstadt ist San José mit rund 355.000 Einwohnern. Der höchste Berg des Landes ist der Chirripó Grande mit 3.920 m. Topographisch lässt sich Costa Rica in fünf Großräume gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, das Valle Central mit der Hauptstadt San José, die Schwemmlandebenen der Karibikküste, die zentrale Pazifikküste und die trockene Halbinsel Nicoya im Nordwesten. In den Cordilleras gibt es eine Vielzahl noch aktiver und auch erloschener Vulkane, darunter der Turrialba. Die drei am meisten besuchten sind der Volcán Poás (2.704 m), der Arenal (1.633 m) und der Irazú (3.432 m).

Bevölkerung/Religion
Costa Rica hat den geringsten Anteil indigener Bevölkerung unter den mittelamerikanischen Staaten, der Großteil der Bevölkerung besteht aus Nachkommen spanischer Einwanderer. Etwa 60 % der Ticos/Ticas (Costaricaner) leben in Städten. Zwei Drittel der etwa fünf Millionen Einwohner des Landes leben im klimatisch begünstigten Hochland. Wichtige Küstenstädte sind Puerto Limón und Puntarenas. Die Bevölkerung ist überwiegend christlich. Die römisch-katholische Konfession ist Staatsreligion des Landes.

Wirtschaft
Obwohl Costa Rica immer noch stark landwirtschaftlich geprägt ist, konnten auch andere Wirtschaftssektoren ausgebaut werden. Eine große Bedeutung hat inzwischen der Tourismus. Daneben wurde auch der High-Tech-Sektor ausgebaut. Die meisten Industriebetriebe konzentrieren sich auf der zentralen Hochebene um die Hauptstadt San José. Der Bananenanbau in ausgedehnten Plantagen befindet sich traditionell an der Karibikküste um den Hafen Puerto Limón und neuerdings auch an der Pazifikküste um die Hafenstadt Golfito.

Sprachen
Die Amtssprache des Landes ist Spanisch.

Währung
Die Landeswährung in Costa Rica ist der Colón (CRC) (Kurs: 1 EUR = ca. 630 CRC, Stand Oktober 2019). Auch der US-Dollar ist teilweise im Land verbreitet.
Den Euro kann man mittlerweile in allen größeren Städten Costa Ricas in Landeswährung umtauschen (z. B. Filialen der Banco Nacional de Costa Rica). Es empfiehlt sich zudem die Mitnahme von US-Dollar in bar bzw. die Verwendung von Kreditkarten. In einigen Gegenden werden nur Kreditkarten von VISA akzeptiert. Gelegentlich kommt es zu Störungen bei der Liquiditätsabfrage von Kreditkarten. Man sollte aus diesem Grund ausreichend Geldmittel in Form von US-Dollar mitführen. Um im Verlustfall schnell handeln zu können, sollte man sich die Nummern der Kreditkarten sowie die jeweiligen Telefonnummern der Ausgabeorganisationen separat notieren.

Zeit
Während der Sommerzeit beträgt die Zeitverschiebung zu Deutschland -8 Stunden, in der Winterzeit ergibt sich ein Zeitunterschied von -7 Stunden.

Elektrizität
110 Volt Wechselspannung, 60 Hz. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen. Für Geräte, die nicht auf 110 V umschaltbar sind, benötigt man zusätzlich einen Transformator.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +506
Mobilfunknetze: GSM 850/GSM 1900
Einen Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Reisedokumente

Vorläufige Reisepässe sowie deutsche Kinderausweise und Kinderreisepässe werden für die Einreise nach Costa Rica anerkannt; ein Lichtbild ist zwingend vorgeschrieben. Die Eintragung des Kindes in den Reisepass eines Elternteils genügt in der Regel nicht.
Alle Reisedokumente müssen sich in gutem Zustand befinden und mindestens 180 Tage über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültig sein. Reisende müssen außerdem ein Rückflugticket vorlegen und nachweisen, wie der Aufenthalt finanziert werden soll (z. B. durch Vorlage von Kreditkarten, Traveller Cheques oder Bargeld im Gegenwert von mindestens 500,- USD abhängig von der Reisedauer).

Visum
Deutsche können in Costa Rica zu touristischen Zwecken bis zu 90 Tagen mit einem Reisepass visafrei einreisen. Sollte ein längerer Aufenthalt oder die Einreise zu einem anderen Zweck (z. B. Praktikum, Freiwilligendienst, Studium) geplant sein, so muss dafür eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Detaillierte Informationen diesbezüglich können bei der Botschaft von Costa Rica, Dessauer Straße 28/29, 10963 Berlin, Web: http://www.botschaft-costarica.de/, eingeholt werden. Die costaricanische Einwanderungsbehörde informiert über Einwanderungsvoraussetzungen auf ihrer Website unter http://www.migracion.go.cr/.

Ein- bzw. Ausreise von Minderjährigen
Minderjährige können grundsätzlich alleine einreisen, sofern sie über einen eigenen Reisepass verfügen und entsprechende Einwilligungserklärungen der Erziehungsberechtigten vorweisen können. Eine Ausreiseerlaubnis ist nicht erforderlich, wenn sich Minderjährige zu touristischen Zwecken in Costa Rica aufgehalten haben und bei der Ausreise von mindestens einem Elternteil begleitet werden. Ausnahmen bestehen für Kinder, die auch die costaricanische Staatsangehörigkeit haben. Hier sollte vor der Einreise Kontakt mit der costaricanischen Botschaft in Berlin aufgenommen werden.
Bei der Ausreise von Minderjährigen, die in der Vergangenheit mit einer zeitweiligen, begrenzten oder unbegrenzten Aufenthaltserlaubnis in Costa Rica gelebt haben, auch wenn dieser Aufenthaltsstatus bereits abgelaufen ist, und die allein oder in Begleitung einer dritten Person (nicht Elternteil) ausreisen, verlangen die costaricanischen Grenzbehörden regelmäßig eine Einwilligungserklärung der Eltern oder des gesetzlichen Vertreters, die persönlich vor einem Konsul von Costa Rica unterzeichnet und von diesem beglaubigt werden muss. Welche Unterlagen im Einzelfall für die Ein- und Ausreise notwendig sind, sollte vor der Reise mit der costaricanischen Botschaft in Berlin geklärt werden (Adresse siehe oben).

Gebühren bei Ausreise
Bei der finanziellen Planung sollte bedacht werden, dass zum Zeitpunkt der Ausreise eine Flughafensteuer für Touristen von z. Zt. 29,00 USD sowie ggf. eine Sicherheitsgebühr von z. Zt. 7,00 USD pro Person erhoben wird. Beide Gebühren können auch in Colones beglichen werden. Bei Aufenthalten von mehr als drei Monaten beträgt die Ausreisegebühr je nach Aufenthaltszweck zwischen 47,00 USD und 67,00 USD.

An- bzw. Abreise über die USA

Zu den Einreisebestimmungen für die USA

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.botschaft-costarica.de/

Sicherheit
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. Obwohl die Sicherheitslage im Vergleich zu anderen zentralamerikanischen Staaten relativ gut ist, werden auch Touristen, insbesondere in den Touristenzentren, auf den Touristenrouten und in San José (dort z. B. in der Umgebung der Busbahnhöfe, in der Gegend von Limón, aber auch auf den Zufahrtsstraßen zum Flughafen), vermehrt Opfer von Diebstählen. Es ist immer ratsam, wichtige Papiere nicht offen liegen zu lassen und vor allem Unterlagen getrennt aufzubewahren.

Gesundheit und Impfschutz
Bei der Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Bei Einreise aus Gelbfieber gefährdeten Ländern, wie z. B. Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Peru oder Bolivien, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Es besteht ein geringes Risiko, durch Mückenstiche an Malaria oder Dengue zu erkranken. Reisenden wird deshalb empfohlen, körperbedeckende Kleidung zu tragen sowie wiederholt Insektenschutzmittel aufzutragen.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

Dominikanische Republik

Lage und Geographie
Die Dominikanische Republik (span. República Dominicana) ist ein Inselstaat auf der Insel Hispaniola, gehört zu den Großen Antillen und liegt zwischen dem Atlantik und der Karibik. Die Dominikanische Republik umfasst auf einer Fläche von 48.730 km² den Osten und die Mitte der Insel, während das westliche Drittel der Staat Haiti einnimmt. Die Dominikanische Republik ist weitgehend gebirgig. Relativ flach sind nur der Osten der Insel und ein breites Längstal im Norden. Das Land hat vier große Gebirge:

Cordillera Central

im Zentrum der Insel mit den fünf höchsten Gipfeln der Karibik

- dem Pico Duarte (3.098 m)
- dem Loma La Pelona (3.097 m)
- der Loma Rucilla (3.039 m)
- der Loma de la Viuda (2.802 m) und
- dem Yaque (2.760 m)

Cordillera Septentrional

im Norden der Insel, höchste Erhebung 1.249 m (zwischen Puerto Plata und Santiago)

Cordillera Oriental und Costera del Caribe

im Osten, höchste Erhebung 815 m (nördlich von Higüey)

Sierra de Caoruco

im Südwesten der Insel, höchste Erhebung 2.368 m (direkt an der Grenze zu Haiti) und 2.085 m (westlich von Barahona)

 

Wirtschaft
Die Industrie der Dominikanischen Republik konzentriert sich zunächst vorwiegend auf die Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Allen voran auf die von Zucker und seiner Nebenprodukte. Der Anbau von Zuckerrohr ist das wichtigste Standbein der dominikanischen Agrarwirtschaft. Weiterhin auf die Getränke- und Lebensmittelherstellung sowie die Herstellung chemischer Erzeugnisse, die Produktion von Textilien und Zement. Die Dominikanische Republik exportiert landwirtschaftliche Produkte, wie Zucker, Bananen, Kaffee, Kakao, Tabak, Gemüse, Reis und Kokos. Die Republik ist mittlerweile drittgrößter Exporteur von Avocados (nach Israel und Südafrika). Des weiteren werden aber auch Rohstoffe, wie Ferronickel, Gold, Silber, Zink und Larimar exportiert. Zu den Naturschätzen gehören Holz, Nickel, Gold, Silber und Bernstein.

Regierungsform
Die Dominikanische Republik ist eine Präsidialrepublik. Nach der Verfassung von 1966 existiert ein Präsidialsystem, in dem das Staatsoberhaupt auch das Amt des Regierungschefs übernimmt. Der Präsident wird alle 4 Jahre gewählt. Der amtierende Präsident seit August 2020 ist Luis Abinader.

Bevölkerung
In der Dominikanischen Republik leben ca. 10,76 Mio. Menschen, entspricht 215 Einwohner/km². 67 % der Dominikaner zählen zu der städtischen Bevölkerung. Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung bilden mit ca. 73 % die Mulatten. Des Weiteren leben hier ungefähr 16 % Weiße und ungefähr 11 % Schwarze.

Sprache
Die Landessprache ist Spanisch. In den Hotels und typischen Touristenregionen wird auch Englisch gesprochen. In der Dominikanischen Republik leben viele Menschen der haitianischen Abstammung, die haitianisches Kreolisch und teilweise auch Französisch sprechen.

Religion
Die Staatsreligion ist, nach einem Konkordat mit dem Vatikan, der Katholizismus, auch wenn Religionsfreiheit besteht. Etwa 75 % der Bevölkerung sind Katholiken, 4 % Protestanten, 1,5 % Adventisten und 2 % sonstige christliche Kirchen (wie z. B. die Neuapostolische Kirche) und 16 % ohne Religionszugehörigkeit (Angaben des deutschen Auswärtigen Amts).

Einreise
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die einmalige Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Bei der Einreise muss eine Touristenkarte für 10 USD gekauft werden, die 30 Tage gültig ist, sowie in der Regel das Hin- und Rückflugticket vorgelegt werden. Bei einem touristischen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen muss beim zuständigen Ausländeramt (Departamento de Extranjería, Dirección General de Migración) eine gebührenpflichtige Verlängerung (bis zu 90 Tage) beantragt werden. Erfolgt keine Verlängerung, so ist bei der Ausreise am Flughafen ab einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen eine progressive Gebühr zu zahlen.

Reisedokumente
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Alle Einreisedokumente müssen bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
https://www.auswaertiges-amt.de/
https://www.dr-botschaft.de/

Währung
Die lokale Währung ist der dominikanische Pesos (RD$ oder DOP), der international jedoch nicht gehandelt wird. Dominikanische Pesos können problemlos direkt mit EC- oder Kreditkarte an einem Bankautomaten bezogen werden. Der Barbezug erfolgt zum aktuellen Tageskurs, der meist sogar etwas besser ist, als der in den Wechselstuben. Bei den meisten Banken ist der tägliche Höchstsatz der Abhebung 10.000 DOP. Bei der Bank BHD können sogar bis zu 20.000 DOP abgehoben werden. EURO und USD können in Banken und offiziellen Wechselstuben problemlos gewechselt werden. Der Umtausch von Schweizer Franken gestaltet sich jedoch etwas schwieriger, da dies fast nur in Banken möglich ist. Devisen tauscht man am besten in Banken oder offiziellen Wechselstuben. Der Wechselkurs sollte jedoch stets verglichen werden. Der Tageskurs in den Hotels ist meistens um einiges niedriger.
Bitte beachten Sie, dass Sie zum Wechseln von Fremdwährungen immer Ihren Reisepass vorweisen müssen. Hände weg vom Schwarztausch auf der Straße! Dies kann zu unangenehmen Situationen und zu Falschgeld führen. Bei der Ausreise können bis zu 30 % der Summe zurückgetauscht werden, die man vorher in dominikanische Pesos eingetauscht hat (vorausgesetzt man kann die Bankbelege vorlegen).

Kreditkarten
In großen Hotels, vielen Geschäften und in touristischen Restaurants werden Kreditkarten (Euro-/Mastercard, VISA) akzeptiert.

Traveller-Schecks
Traveller-Schecks sind nicht unbedingt zu empfehlen. Es gibt kaum Orte an denen mit Traveller-Schecks bezahlt werden kann und daher müssen die Schecks immer zuerst wieder in Bargeld umgetauscht werden. Der Gang zur entsprechenden Bank kostet Zeit und durch den Wechsel von Dollar in Dominikanische Pesos, entsprechend auch Geld. Zudem werden von den Banken Spesen erhoben.

Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung im Verhältnis zur MEZ beträgt -5 Stunden. Während der Sommerzeit in Europa beträgt die Zeitverschiebung -6 Stunden.

Elektrizität
Die elektrische Spannung beträgt 110 Volt. Adapter für Flachstecker (amerikanische Norm) sind erforderlich, am besten sollten Sie diese mitnehmen. Die Stromversorgung in der Dominikanischen Republik lässt zu wünschen übrig, daher kommt es im ganzen Land immer wieder zu Stromausfällen. Die meisten Hotelbetriebe sind jedoch darauf eingestellt und haben eigene Stromgeneratoren, welche für 24 Stunden Strom am Tag sorgen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +1-809. Seit kurzem sind die Vorwahlen +1-829 sowie +1-849 dazugekommen. In allen touristischen Gegenden des Landes gibt es Telekommunikationszentren. Marktführer unter den verschiedenen Telefonanbietern sind Codetel und Codetel Claro. In städtischen Regionen spielt die Wahl des Anbieters keine Rolle. Für das Telefonieren mit dem Handy benötigen Sie ein Triband-Handy. Für die meisten deutschen Mobilfunkanbieter ist der Roaming-Partner Orange Dominicana S. A.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Sicherheit
Die Kriminalität im Land ist verhältnismäßig hoch. Sie richtet sich allerdings nicht gezielt gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen. Wertsachen sollten daher nur im erforderlichen Rahmen mitgeführt werden und stets, sofern vorhanden, in einem Hotelsafe deponiert werden. Auf teuren Schmuck sollte, wie in allen Drittweltländern, verzichtet werden. Barrios (Armenviertel) sollten Sie nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In größeren Menschenansammlungen (Märkten, Busbahnhöfe, während Busfahrten usw.) sollten Sie besonders auf Geldbörse und Wertsachen achten. Von wichtigen Dokumenten sollten nur eine Kopie mitgeführt werden. Die Originale aus Sicherheitsgründen im Hotelsafe aufbewahren.

Lärm
Die Dominikanische Republik ist sehr laut. Es existiert keine Nachtruhe und auch sonntags wird auf niemanden Acht genommen, der gerne ausschlafen möchte. Die Dominikanische Republik ist eines der lärmunempfindlichsten Länder der Welt. Machen Sie sich daher auf laute Musik, hupende Autos und temperamentvolle Stimmen gefasst.

Gesundheit und Impfschutz
Zurzeit sind bei einem Direktflug aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Generell wird jedoch folgender Impfschutz empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Polio. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein. Ratsam ist es darüber hinaus, nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser zu trinken. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.
Denguefieber: In der Regenzeit (Juli bis Oktober) treten wiederholt Denguefieber-Erkrankungen auf. Die Krankheit wird von tagaktiven Mücken übertragen. In Einzelfällen können ernsthafte Erkrankungen auftreten. Mückenspray ist daher von äußerster Wichtigkeit!
Malaria (Malaria tropica, ohne Resistenzen): Mittleres Risiko im Tiefland der westlichen Provinzen (Castanuella, Hondo Valle, Pepillo Salcedo), geringes Risiko im Tiefland der östlichen Provinzen einschließlich der küstennahe Feuchtgebiete. Sehr geringes Risiko in den Touristenresorts der Küste, in Santo Domingo und den übrigen Landesteilen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

Ecuador

Lage/Landschaft
Ecuador liegt an der Nordwestküste Südamerikas und grenzt im Norden an Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und im Westen an den Pazifischen Ozean. Das Land bedeckt eine Fläche von 283.561 km². Seinen Namen verdankt Ecuador dem Äquator, der das Land nördlich der Hauptstadt Quito durchquert. Das Land gliedert sich in drei Regionen: die Küstenregion (costa), die im Norden intensiv landwirtschaftlich genutzt wird; das zentrale Andenhochland (sierra), das durch die beiden eng zusammentretenden Andenketten gebildet wird; das östliche Tiefland, das von tropischem Regenwald (oriente) bedeckt ist.
Hinzu kommen die Galápagos-Inseln – ein einzigartiges Naturwunder, 1000 km vom Festland entfernt.

Bevölkerung/Religion
Die Bevölkerung des Landes umfasst ca. 17 Mio. Einwohner (Stand 2018), von denen ca. 65 % Mestizen, 25 % Indigene, 3 % Afro-Ecuadorianer sowie 7 % europäischer und anderer Herkunft sind. Die Bevölkerungsdichte liegt durchschnittlich bei 66 Menschen pro km². Die größten Städte Ecuadors sind die Hafenstadt Guayaquil (2,52 Mio. Einwohner) und die Hauptstadt Quito (2,2 Mio. Einwohner). Die meisten Einwohner des Landes gehören der römisch-katholischen Kirche an.

Regierungsform
Ecuador ist eine Präsidialrepublik mit Einkammerparlament auf Grundlage der Verfassung von 2008, zuletzt geändert 2015. Der Präsident ist Staatsoberhaupt und Regierungschef. Seit 24. Mai 2017 ist Lenín Moreno der Präsident von Ecuador.

Wirtschaft
Ecuadors Wirtschaft hat grundsätzlich eine marktwirtschaftliche Struktur. Sie ist stark von der Erdölproduktion abhängig, die fast 60 % der Exporte ausmacht. Das zweitwichtigste Erzeugnis sind Bananen, die in der Küstenregion angebaut werden. Außerdem werden Metallwaren, Shrimps und Schnittblumen exportiert. Als Besonderheit gelten auch die zahlreichen Arbeitsemigranten des Landes. Etwa ein Fünftel der Ecuadorianer leben im Ausland, vor allem in den USA und Spanien.

Sprache
Die Amtssprache des Landes ist Spanisch. Außerdem besitzt Kichwa (auch Quichua) vor allem in der Sierra große Bedeutung. Im Oriente und in der Costa werden noch einige lokale indigene Sprachen und Dialekte gesprochen.

Währung
Die Währung ist seit Januar 2000 der US-Dollar (USD). 1 US-Dollar = 100 Cents.

Zeit
Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) – 6 Stunden (während der europäischen Sommerzeit minus 7 Stunden)

Elektrizität
110 Volt, 60 Hertz
Mitgebrachte elektrische Geräte sollten also auf 110 Volt umschaltbar sein. Adapter für Flachstecker (amerikanische Norm) sind erforderlich. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +593
Mobilfunknetze: GSM 850
Einen Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2 und Vodafone.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreisebestimmungen
Reisedokumente

Alle neu ausgestellten deutschen Pässe werden akzeptiert und müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein; der alte, nicht-maschinenlesbare deutsche Kinderausweis wird nicht anerkannt. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Der Einreisestempel ist obligatorisch (auch bei Einreise über die Landgrenze von Peru oder Kolumbien). Bei Verstoß gegen ecuadorianisches Aufenthaltsrecht muss mit empfindlichen Bußgeldern gerechnet werden, bei fortgesetztem illegalen Aufenthalt auch mit Abschiebehaft.
Der Pass oder eine (beglaubigte) Passkopie muss stets mitgeführt werden. Bei Passverlust sollte die Botschaft Quito aufgesucht werden (Ein Merkblatt zur Vorabinformation ist auf der Webseite der Botschaft abrufbar: www.quito.diplo.de).

Visum
Für touristische Aufenthalte in Ecuador (bis zu 90 Tagen) müssen deutsche Staatsangehörige vor Reiseantritt kein Visum einholen. Es besteht vor Ort keinerlei Möglichkeit der Verlängerung von Touristenvisa. Der Aufenthalt kann auch nicht durch kurzzeitige Ausreise, z. B. nach Kolumbien oder Peru, verlängert werden. Informationen zu Visabestimmungen für längerfristige Aufenthalte in Quito sollten bei der zuständigen ecuadorianischen Auslandsvertretung in Deutschland eingeholt werden.

An- bzw. Abreise nach Ecuador über die USA

Zu den Einreisebestimmungen für die USA
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Botschaft der Republik Ecuador
Leiter: S. E. Herr Manuel Antonio Mejia Damau, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
Ort: Berlin
PLZ: 10719
Telefon: 030 – 8009695
Fax: 030 – 800969699
Postadresse: Joachimstaler Straße 12
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 09:00 – 17:00 Uhr
https://www.auswaertiges-amt.de/

Gesundheit und Impfschutz
Bei Direktflug aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus bestimmten anderen Ländern wird eine Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt. Wir empfehlen neben dem ohnehin meist vorhandenen Impfschutz Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A jedoch eine Malariaprophylaxe für die Küsten- und Urwaldregion (geringes bzw. kein Risiko in Guayaquil und den Galápagos-Inseln) sowie eine Gelbfieberimpfung bei einem längeren Aufenthalt im Regenwald. Außerdem sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Tropenarzt Rücksprache halten.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

El Salvador

Land/Landschaft
El Salvador ist das kleinste Land Zentralamerikas. Es ist ca. 21.000 km² groß und grenzt im Norden und Osten an Honduras, im Westen an Guatemala und im Süden an den Pazifik. Landschaftlich ist El Salvador von über 25 Vulkanen gekennzeichnet, wovon noch 3 geringfügig aktiv sind. Auch verfügt das Land über einen Nationalpark, welcher letzter, natürlicher Zufluchtsort der Welt für Ozelote, Pumas und Ameisenbären ist. Das Land ist außerdem ein Paradies für Surfer und Taucher. Am Strand von Los Cóbanos liegt das größte Korallenriff Mittelamerikas. Hauptstadt von El Salvador ist San Salvador und ist mit ca. 1,7 Millionen Einwohnern (Stand 2017) auch größte Stadt des Landes. Sie liegt in der Mitte des Landes und ist somit idealer Ausgangspunkt für sämtliche Ausflüge.

Bevölkerung/Religion
El Salvador hat rund 7,3 Millionen Einwohner (Stand 2017), wovon ca. 50 % römisch-katholisch sind. Der Rest verteilt sich auf protestantische Gruppen.

Wirtschaft
Die Hauptexportprodukte in El Salvador sind, wie in den meisten Ländern Zentralamerikas, Kaffee, Zucker, Mais, Textilien und Chemikalien.

Sprachen
Offizielle Landes- und auch Amtssprache ist Spanisch. Jedoch kann man sich als Tourist auch auf Englisch verständigen.

Währung
Die Landeswährung in El Salvador ist der US-Dollar. Der Colón (ehemalige Landeswährung) gilt nominell weiter, ist aber praktisch nicht mehr gebräuchlich.
Die Kreditkarte wird als gängiges Zahlungsmittel, vor allem in Hotels und größeren Städten, akzeptiert.

Zeit
Die Zeitverschiebung zwischen El Salvador und der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt minus 7 Stunden in der Winter- und minus 8 Stunden in der Sommerzeit.

Elektrizität
110 V, 60 Hz. Amerikanische Stecker. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +503

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Reisedokumente/Visum

Für die Einreise nach El Salvador benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass die Bewilligung, die im Pass eingetragen wird, für den gesamten Aufenthalt (bis zu 90 Tagen) eingetragen wird, um eine spätere Verlängerung der Einreisebewilligung zu vermeiden. Für Reisende im sogenannten CA-4-Gebiet (El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua) gilt die Sonderreglung, dass ein touristischer Aufenthalt von maximal 90 Tagen in diesem Raum zulässig ist. Bei Einreise von einem anderen CA-4-Staat erhalten Reisende keinen Aus- und Einreisestempel. Laut Auskunft der salvadorianischen Ausländerbehörde muss der Reisepass von Touristen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein. Bei der Einreise sind Pflichtimpfungen nicht erforderlich, außer man reist aus sog. gelbfieberendemischen Gebieten nach El Salvador ein. Bitte beachten Sie hierzu die „Medizinischen Hinweise“.

Ein-/Ausreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://embajadaalemania.rree.gob.sv/

Reisende, die einen vorläufigen Reisepass, einen ab dem 26.10.2006 ausgestellten oder verlängerten Kinderreisepass oder einen Kinderausweis besitzen, benötigen ein Visum!
Auch für Kinder empfiehlt sich die Ausstellung eines Reisepasses, da es keine Direktflüge nach Deutschland gibt und die USA Kinderreisepässe nicht ohne Visum anerkennen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Die deutsche Botschaft in San Salvador ist bei Passverlust zwar in der Lage, vorläufige maschinenlesbare Pässe auszustellen, jedoch muss dann für Reisen nach/durch die USA ein Visum bei der amerikanischen Botschaft erlangt werden. Es ist daher ratsam, den Reisepass im Hotelsafe sicher zu verwahren und sich gegenüber den salvadorianischen Behörden bei kleineren Touren oder am Strand mit einer beglaubigten Passkopie auszuweisen, die neben der Passseite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem salvadorianischen Einreisestempel beinhaltet.
Am 15.11.2004 wurden die Grenzformalitäten zwischen Guatemala und El Salvador erleichtert: für Ausländer außerhalb der Region reicht nun bei der Ausreise aus Guatemala oder El Salvador ein einziger Stempel im Reisepass.

Einreise mit Pkw
Erfolgt die Einreise mit einem Fahrzeug, muss dieses beim Zoll deklariert werden.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Sicherheit
Aufgrund der großen Armut in ganz El Salvador kommen Diebstähle und Betrugsdelikte häufig vor. Belebte Stadtzentren gelten insgesamt als relativ sicher. Menschenleere Straßenzüge, Slumbezirke sowie Parkbesuche im ganzen Land sollten gemieden werden. Es sollte auch auf offener Straße nicht unbedingt viel Schmuck getragen werden. Bewahren Sie Wertsachen im Hotelsafe auf oder tragen Sie sie direkt am Körper (Ausweise, Kamera usw.).

Gesundheit und Impfschutz
Es gibt keine für die Einreise vorgeschriebenen Impfungen. Jedoch sollten Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio bei der Reise bestehen. Ferner werden eine Hepatitis-, Typhus- und Gelbfieberimpfung empfohlen. Wer aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet einreist, muss eine Impfung gegen Gelbfieber nachweisen. Außerdem ist eine Malariaprophylaxe empfehlenswert.
Gute Mittel gegen Mücken und ein Moskitonetz sind ein sehr sinnvolles Reisegepäck.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

Französisch Guyana

Land/Landschaft
Französisch Guyana liegt an der Nordostküste Südamerikas. Die natürlichen Grenzen sind im Osten der Rio Oyapock und im Süden die Serra Tumucumaque. Durch den Rio Maroni wird Französisch Guyana im Westen vom Nachbarland Suriname getrennt. Die Landeshauptstadt Cayenne ist in der Mündung des gleichnamigen Flusses „Rio Cayenne“ gelegen. Die größten Städte und somit auch die Mehrheit der Bevölkerung befinden sich an der Küste. Diese ist von flachen Sumpfgürteln geprägt, die zu höher gelegenen Ebenen und Savannen ansteigen. Das Landesinnere ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Frankreichs und bedeckt bis zu 90 % der gesamten Landesfläche mit tropischen Regenwäldern. Die höchste Erhebung ist mit 850 m der Mont Bellevue de Inini.

Bevölkerung
Die Einwohnerzahl liegt bei 297.000 Menschen. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Cayenne, der Hauptstadt des Landes. Die Zahlenmäßig stärkste Bevölkerungsgruppe wird von Kreolen gebildet. In Französisch Guyana herrscht eine bunte Mischung der Kulturen und Menschen verschiedener Herkunft. Kariben, Asiaten und Arawak gehören unter anderem zu den Bewohnern des Landes.

Politik
Anfang 1946 wurde das Gebiet zum Überseedepartement Frankreichs bestimmt.
Alle Französischen Gesetze finden hier – mit Ausnahme von einigen Besonderheiten – Anwendung. Das Parlament wird alle sechs Jahre neu gewählt. Das Bildungssystem orientiert sich an Frankreich. Das Land wird von dem Präfekten Martin Jaeger verwaltet. Es gibt zwei Verwaltungseinheiten, sie werden in Cayenne und Saint-Laurent-du-Maroni gegliedert.

Wirtschaft
Der Weltraumbahnhof Centre Spatial Guyanais in Kourou ist ohne Frage der Wirtschaftsmotor des Landes. Von dort aus werden regelmäßig Ariane 5-, Sojus- und Vega-Raketen in den Weltraum geschossen. Landwirtschaft wird nur in Küstennähe betrieben. Exportiert wird vor allem Fisch, Reis und Gold. Wichtigste Importwaren sind unter anderem Maschinen und Fahrzeuge.

Sprachen
Die offizielle Sprache ist Französisch.
Indianer im Gebiet bei Saint Georges de l'Oyapock sprechen Palikur. Die vielen Haitianer im Lande sprechen meist Haiti-Créol. In einigen Stadtteilen wird wegen den vielen Einwanderern aus Brasilien portugiesisch gesprochen.

Religion
Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum Katholizismus. Darüber hinaus gibt es auch andere christliche Minderheiten.

Währung
Da Französisch Guyana zur Europäischen Union gehört, ist die Währungseinheit der Euro.

Zeit
Die Zeitverschiebung zwischen Französisch Guyana und Mitteleuropa (MEZ) beträgt minus 4 Stunden in der Winter- und minus 5 Stunden in der Sommerzeit.

Elektrizität
220 Volt (teilweise auch 217 Volt Wechselspannung), 50 Hz, französische Stecker. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +594.
Der Empfang- und Sendebereich ist weitgehend auf Gebiete in Küstennähe beschränkt. Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden und Telefonkarten sind in Tabakläden sowie Supermärkten erhältlich.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Reisedokumente

Für die Einreise nach Französisch Guyana und einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen benötigen Mitglieder der Europäischen Union, der Schweiz und der USA kein Visum. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate nach Reiseende gültig sein. Kinderausweise werden mit Lichtbild anerkannt. Ferner sollte der Reisende im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein.

An- bzw. Abreise über die USA
Zu den Einreisebestimmungen für die USA
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheit
Der Sicherheitsaspekt in Französisch Guyana ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern Dank der politischen Lage gewährleistet. Rund um Cayenne und den Weltraumbahnhof ist die französische Polizei stationiert. Trotzdem sollten menschenleere Straßenzüge, Slumbezirke sowie Parkbesuche gemieden werden. Es wird empfohlen, sich nicht eigenständig außerhalb der Touristenzentren zu bewegen. Besichtigungen in das Landesinnere sollten nur mit einer Begleitperson durchgeführt werden. Beachten Sie die Sicherheitsregeln und vermeiden Sie Nachtfahrten. Tragen Sie keinen auffällig teuren Schmuck und bewahren Sie die Wertsachen am besten im Hotelsafe auf.

Gesundheit und Impfschutz
Von allen Einreisenden, die über ein Jahr alt sind, wird eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber verlangt. Eine Ausnahme gilt nur für Transitpassagiere in Französisch Guyana, die den Transitraum nicht verlassen. Für Kurzreisen nach Französisch Guyana empfiehlt sich Impfschutz gegen Hepatitis A und Tetanus. Bei einem Langzeitaufenthalt ist Schutz gegen Hepatitis B und Typhus empfehlenswert.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.

Guatemala

Land/Landschaft
Die Landesbezeichnung Guatemala leitet sich vom Wort „Guauhitemala“ ab, was übersetzt „Ort des Waldes“ bedeutet.
Guatemala besteht aus hohen Gebirgen, wobei das Herzstück die Sierra Madre bildet, Vulkanen, urwaldbedecktem Flachland sowie tropischen Wäldern. Der Kaffee bildet die Hauptbasis der Wirtschaft, gefolgt vom Tourismus, der sich in den letzten Jahren zur zweiten Devisenquelle des Landes entwickelt hat. Guatemala hat einige Nationalparks, wobei Tikal der größte und sicher auch bekannteste Nationalpark Guatemalas ist. Dies ist der einzige Ort auf der Welt, der von der UNESCO gleichzeitig zum Natur- und Kulturerbe erklärt wurde. Guatemala grenzt an Mexiko, Belize, Honduras und El Salvador.

Bevölkerung/Religion
Guatemala hat ca. 17,2 Millionen Einwohner (Stand 2018), darunter über 20 indianische Maya-Stämme. Ihnen gehört der größte Teil der Bevölkerung an. An der Karibikküste sind die afrokaribischen Einflüsse klar erkennbar. Der Mestize ist ein indianisch-spanischer Mischling und hat in den größeren Ansiedlungen und Städten eine eigene Kultur entwickelt. 60 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, etwa 30 % gehören protestantischen Kirchen an. In der christlichen Folklore des Landes sind viele Rituale der Maya eingeflossen. So finden sich zum Beispiel häufig Opfergaben für christliche Heilige auf den Kirchenstufen, wie sie früher Mayagottheiten dargebracht wurden.

Wirtschaft
Die Hauptexportgüter des Landes sind Textilien und Kaffee, daneben werden Zucker, Baumwolle, Bananen, Tabak, Kautschuk, ätherische Öle und Kardamom exportiert. Ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor ist seit dem Ende der 1990er Jahre auch der Tourismus. Von großer Bedeutung sind auch die Überweisungen ausgewanderter Guatemalteken an ihre Familien.

Sprachen
Die offizielle Amtssprache ist Spanisch und Muttersprache der Mestizen. Neben der Amtssprache, die rund 60 % der Guatemalteken sprechen, sind weitere sieben Sprachen anerkannt. Dazu zählt neben einigen Maya-Sprachen beispielsweise auch die Arawak-Sprache der Garifuna. Bei den Garifuna, die enge Verbindungen mit Belize unterhalten, ist auch Englisch mit karibischem Einschlag sehr weit verbreitet.

Währung
Die Währung in Guatemala setzt sich wie folgt zusammen: 1,00 Quetzal = 100 Centavos (Kurs: 1 EUR = ca. 9,26 GTQ – Stand Dezember 2020).
Bare Euro können in Guatemala in einigen wenigen Banken inzwischen eingelöst werden. Akzeptiert werden (nicht überall) internationale und nationale namhafte Kreditkarten (z. B. Visa, Master Card, American Express) sowie US-Dollar-Reiseschecks und Schecks, die in US-Dollar auf eine US-Bank bezogen sind sowie bare US-Dollar. An einigen Geldautomaten, die im MAESTRO-System integriert sind, kann Bargeld mit der EC-Karte gezogen werden. Es empfiehlt sich, ausreichend bare US-Dollar mit sich zu führen.

Zeit
Die Zeitverschiebung beträgt Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden.
In Guatemala ist von Anfang April bis Ende September ebenfalls Sommerzeit. Daher beträgt der Zeitunterschied auch während dieses Zeitraums europäische Sommerzeit -7 Stunden. An den Tagen, an denen bei uns bereits/noch die europäische Sommerzeit gilt, in Guatemala aber noch Normalzeit ist, besteht ein Zeitunterschied von -8 Stunden.

Elektrizität
110 Volt Wechselspannung, 60 Hertz
Da in Guatemala amerikanische Blattstecker in Gebrauch sind, sollte man auf jeden Fall einen Adapter mitführen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +502

Mobilfunknetze: GSM 850/GSM 1900
Einen Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Alleinreisende Minderjährige sollten bei Einreise eine beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten in deutscher Sprache (mit spanischer Übersetzung) oder in englischer Sprache mit sich führen. Am 15.11.2004 wurden die Grenzformalitäten zwischen Guatemala und El Salvador erleichtert: Für Ausländer außerhalb der Region reicht nun bei der Ausreise aus Guatemala oder El Salvador ein einziger Stempel im Reisepass.
Es wird dringend empfohlen, vor der Einreise bzw. unmittelbar danach Kopien der Reisedokumente an die Botschaft zu senden.

Visum
Für deutsche Staatsangehörige ist mit Reisepass ein visafreier Aufenthalt in der Region Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua bis zu 90 Tagen möglich. Die Aufenthaltserlaubnis wird kostenfrei bei der Einreise erteilt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der Reisepass mit einem Einreisestempel versehen wird. Eine Verlängerung von 90 Tagen kann bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden.

Reisen über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Weitere Informationen erhalten sie auch unter dem Punkt „Einreise“ auf unserer Website für die USA: https://www.american-tours.com/reiseinfos/einreise/

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Botschaft der Republik Guatemala
Leiter: S. E. Herr Carlos Humberto Jimenez Licona, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter (10.03.2011) Frau Sara Mercedes Elena Martinez De Jimenez
Ort: Berlin
PLZ: 10557
Telefon: 030 – 2064363
Fax: 030 – 20643659
Postadresse: Joachim-Karnatz-Allee 45-47, 2. OG.
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 09:00 – 16:00 Uhr

https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheit
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. Wegen der häufigen Überfälle und Diebstähle sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere Stadtviertel – insbesondere bei Dunkelheit – meiden. Ausweispapiere sollten in Kopie mitgeführt werden.

Gesundheit und Impfschutz
Bei der Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Bei Einreise aus Gelbfieber gefährdeten Ländern, wie z. B. Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Peru oder Bolivien, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

Guyana

Land/Landschaft
Guyana liegt im Nordosten Südamerikas. Durch das Guyanagebirge im Westen wird das Land auf natürliche Weise von seinen Nachbarn Venezuela und Brasilien getrennt. Brasilien bildet auch im Süden und Südwesten die Grenze. Im Osten grenzt das Land an Suriname. Mit 214.969 km² ist Guyana etwa so groß wie die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien. Geographisch teilt sich das Land in zwei Hälften: Zum einen in das Hochland, welches parallel zu den Grenzen in Brasilien und Venezuela verläuft, zum anderen in das Küstenland im Norden und Nordosten, wo 90 % der gesamten Bevölkerung leben. Der längste Fluss Guyanas ist der Essequibo. Das Bergland wird von Savannen und Graslandschaften überzogen und die Küsten sind von Mangrovenwäldern geziert. Der Rest des Landes wird vom gewaltigen und noch unentdeckten Regenwald eingenommen.

Bevölkerung
Das Land hat 778.000 Einwohner, davon leben rund 135.000 in Georgetown, der Hauptstadt des Landes. Inder bilden mit knapp 43 % die Mehrheit der Bevölkerung. 30 % sind Kreolen- und Afro-Guyaner, 16 % sind Mischlinge. Die restliche Bevölkerung setzt sich aus indigenen Völkern, Europäern und Einheimischen zusammen.

Politik
Guyana ist eine semipräsidiale Republik. Aktuelles Staatsoberhaupt ist Präsident David Arthur Granger. Das Rechtswesen orientiert sich am britischen Vorbild. Wichtigste Parteien im Land sind der nationale Volkskongress (PNC) und die Volkspartei (PPP).

Wirtschaft
Der größte Teil Guyanas Bevölkerung lebt an der Küste, dementsprechend liegt dort die agrarische Hauptregion des Landes. Das wichtigste Exportprodukt ist Bauxit. Außerdem werden auch Reis, Zucker, tropische Früchte, Garnelen, Rum, Holz, Diamanten und Gold exportiert. Importiert werden unter anderem Brennstoffe, Nahrungsmittel, Maschinen und Fahrzeuge.

Sprachen
Die offizielle Landessprache ist Englisch.

Religion
Christentum, Hinduismus und Islam sind die vorherrschenden Religionen in Guyana.
Das Christentum ist trotz des starken Einflusses der anderen Glaubensrichtungen die mehrheitliche Volksreligion.

Währung
Die Währung in Guyana ist der Guyana-Dollar (GYD). Die Akzeptanz des US-Dollars ist weitgehend verbreitet.
Kreditkarten werden meist nur in größeren Hotels, Geschäften oder Banken akzeptiert.

Zeit
Die Zeitverschiebung zwischen Guyana und Mitteleuropa (MEZ) beträgt minus 5 Stunden in der Winter- und minus 6 Stunden in der Sommerzeit.

Elektrizität
110 Volt, 60 Hz. Es ist ein Adapter erforderlich. Da es immer wieder zu Stromausfällen kommt, ist es empfehlenswert, eine Taschenlampe mitzunehmen.

Weitere Hinweise zur Stromversorgung, zur Telekommunikation und zu Roaming-Partnern sowie zur Internetnutzung über mobile Datendienste gibt die Länderliste von TechStage.

Einreise als Tourist
Visum/Reisedokumente

Für die Einreise nach Guyana und Aufenthalt bis zu 90 Tagen benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Die Einreise kann mit einem Reisepass erfolgen, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Ein Personalausweis reicht für die Einreise nicht aus. Kinderausweise werden mit Lichtbild anerkannt. Ferner sollte der Reisende im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Botschaft der Kooperativen Republik Guyana (Embassy of the Cooperative Republic of Guyana)
Ort: Brüssel, Belgien
PLZ: 1200
Telefon: 0032-2-6 75 62 16
Fax: 0032-2-6 72 55 98, 6 75 63 31
Postadresse: Boulevard Brand Whitlock 114

https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheit
Aufgrund der großen Armut kommt es in Guyana häufig zu Diebstählen und vereinzelt auch zu Raubüberfällen. Vor allem im Gebiet entlang der „Eastcoast of Demerara“ zwischen Timehri und Linden sollten Sie vorsichtig sein. Menschenleere Straßenzüge sowie Slumbezirke und Parkbesuche sollten gemieden werden. Besichtigungen des Landesinneren sollten nur mit einer Reiseleitung durchgeführt werden. Beachten Sie die Sicherheitsregeln und vermeiden Sie Nachtfahrten. Tragen Sie keinen auffällig teuren Schmuck und bewahren Sie die Wertsachen am besten im Hotelsafe auf.

Gesundheit Impfschutz
Das Land ist besonders im Landesinneren malariagefährdet. Küstengebiete und Georgetown sind davon jedoch nicht betroffen.
Pflichtimpfungen für die Einreise nach Guyana sind nicht vorgeschrieben, außer bei Einreise aus gelbfiebergefährdeten Gebieten; hier muss eine Gelbfieberimpfung nachweisbar sein. Wer einen Flug von Paramaribo nach Georgetown bucht, muss direkt bei Buchung eine Kopie des Gelbfieber-Zertifikats vorlegen.
Für Kurzreisen nach Guyana empfiehlt sich Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Tetanus, Typhus, Diphtherie und Gelbfieber.

Genauere Informationen finden Sie unter Gesundheit & Impfschutz.

Honduras

Land/Landschaft
Honduras ist das zweitgrößte Land Mittelamerikas und fällt vor allem durch seine geographische Vielfalt auf. Die Gebirgslandschaft im Nordwesten ist vulkanischen Ursprungs und von zahlreichen Tälern zerschnitten. Der Osten Honduras wird von dem mittelamerikanischen Zentralmassiv der Kordilleren beherrscht. An der nördlichen Karibikküste befinden sich Tiefebenen die von wasserreichen Flüssen durchzogen werden. Die ca. 50 km vor der Küste liegenden Islas de la Bahia bestehen aus den drei Hauptinseln Roatán, Utila und Guanaja sowie rund 70 kleinen Atollen. Vor diesen Inseln befindet sich ein Teil des zweitgrößten Korallenriffs der Welt. Die Mehrheit der Bevölkerung besteht aus Mestizen und den karibisch Schwarzen der Islas de Bahias.

Bevölkerung/Religion
Honduras hat ca. 9,26 Mio. Einwohner (Stand 2017). Die Bevölkerung konzentriert sich auf das Hochland im Nordwesten, das Gebiet um Tegucigalpa sowie den pazifischen Süden. Der überwiegende Teil der honduranischen Bevölkerung stammt von Nachfahren von europäischen Einwanderern und den Ureinwohnern des Landes. Die Mestizen stellen etwa 90 % der Bevölkerung. Die meisten dieser Bevölkerungsgruppe gehören der römisch-katholischen Glaubensrichtung an. Zudem gibt es weitere Volksgruppen, die völlig abgeschieden leben und ihre eigenständige Kultur und Sprache bewahrt haben. Einige Stämme von „Flussindianern“ durchstreifen noch als Jäger und Sammler die Wälder an der Karibikküste. Trotz aller Armut ist es ein Land voller wunderbarer Erlebnisse, freundlicher und fröhlicher Menschen, einer herrlichen Landschaft, kultureller Schätze und großer Toleranz.

Wirtschaft
Für viele ist Honduras noch immer die sprichwörtliche „Bananenrepublik“. Drei US-amerikanische Konzerne hatten sich um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert mit Hilfe großzügiger Konzessionen riesige Flächen im karibischen Tiefland angeeignet. Sie machten die „Enklave“ zum weltgrößten Exporteur von Bananen. Bis zu den 1990er Jahren ging der Anteil der Bananen am Gesamtexport auf ein Drittel zurück und vor allem die Anteile von Kaffee und Fleisch erhöhten sich.

Sprachen
Die offizielle Amtssprache ist Spanisch. Die Mestizen sprechen die spanische Landessprache. Daneben sind indigene Sprachen verbreitet, wie zum Beispiel Miskito und Tawahka in der Moskitia. An der Atlantikküste und auf den vorgelagerten Inseln wird kreolisch eingefärbtes Englisch gesprochen.

Währung
Die Landeswährung in Honduras ist die honduranische Lempira (HNL) und setzt sich wie folgt zusammen:
1,00 Lempira = 100 Centavos (Kurs: 1 EUR = ca. 29 HNL, Stand Dezember 2020). Akzeptiert werden (nicht überall) internationale und nationale namhafte Kreditkarten (z. B. Visa, Master Card, American Express). An einigen Geldautomaten, die im MAESTRO-System integriert sind, kann Bargeld mit der EC-Karte gezogen werden. Es empfiehlt sich, ausreichend bare US-Dollar mit sich zu führen.

Zeit
Honduras hat eine Zeitdifferenz zu der offiziellen GMT Standard Zeit von -6 Stunden. Die Zeitverschiebung zur MEZ beträgt -7 Stunden.

Elektrizität
Elektrische Spannung – Teils 110, teils 220 Volt Wechselspannung, 60 Hertz. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +504
Mobilfunknetze: GSM850/GSM 1900
Einen Roaming-Partner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise
Deutsche Touristen und Geschäftsreisende mit gültigem Reisepass (Personalausweis ist nicht ausreichend), der mindestens 6 Monate über den beabsichtigten Aufenthaltszeitraum hinaus gültig sein muss, erhalten in der Regel bei Einreise an den Flughäfen und Grenzen gebührenfrei eine Aufenthaltserlaubnis von 90 Tagen. Vorgeschrieben ist jedoch gem. Artikel 127 Ziffer 18 der Ausführungsvorschriften zum „Gesetz betr. Reisevorschriften und Ausländerstatus“ bei Einreise nicht-zentralamerikanischer Ausländer auf dem Landwege die Zahlung einer Tourismussteuer in Höhe von 3,00 US-Dollar bzw. des Gegenwerts in der honduranischen Währung „Lempiras“. Hiervon ausgenommen sind die Inhaber von Dienst- oder Diplomatenpässen.
Deutsche Kinderausweise bis zum 16. Lebensjahr werden anerkannt (gelegentlich wird ein Lichtbild verlangt). Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Befindet sich ein Minderjähriger bei Ausreise aus dem Staatsgebiet der Republik Honduras lediglich in Begleitung eines Elternteils, so muss den honduranischen Behörden die Geburtsurkunde des Kindes sowie ein Nachweis über das alleinige Sorgerecht oder eine entsprechende Zustimmungserklärung des anderen Sorgeberechtigten vorgelegt werden. Die Nachweise müssen notariell beglaubigt und mit einer spanischen Übersetzung versehen sein.
Einzelne Grenzübergänge verlangen eine Ausreisegebühr, die sehr unterschiedlich festgesetzt wird. Eine zentrale Gebührenregelung gibt es nicht. Bei der Ausreise per Flugzeug sind am Flughafen verschiedene Gebühren in Höhe von insgesamt 40 US-Dollar zu entrichten. Falls ein längerfristiger und/oder Aufenthalt zu anderen Zwecken erwünscht ist, sollte das Visum möglichst bereits vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung von Honduras eingeholt werden. In Deutschland ist dies das Generalkonsulat von Honduras in Hamburg. Die bisher ebenfalls häufig angewandte, allerdings nicht offizielle Praxis, den Aufenthalt in Honduras durch kurzzeitige Ausreise in eines der Nachbarländer um weitere 90 Tage zu verlängern, besteht nicht mehr und wird nicht mehr toleriert!

Zwar ist es auch zulässig, zunächst als Tourist einzureisen und seinen Aufenthaltsstatus dann erst nach der Einreise nach Honduras dort zu ändern (z. B. zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit). Hiervon wird jedoch abgeraten, da die tatsächlichen Schwierigkeiten zum Erhalt der zahlreichen hierfür erforderlichen deutschen Urkunden mit den jeweiligen Überbeglaubigungen und Übersetzungen durch das honduranische Generalkonsulat in Hamburg dies in der Praxis zu einem außerordentlich komplizierten, zeit- und kostenintensiven Verfahren machen können. Zudem ist hierfür die Beauftragung eines Rechtsanwalts vorgeschrieben, der ebenfalls ein Honorar verlangt.
Bei Einreise (mit und ohne Visum) wird von den Kontrollorganen in den Reisepass ein gelber Einreisezettel eingeheftet. Dieser muss bis zur Ausreise aufbewahrt werden. Es ist aufgrund der häufigen Diebstähle und Überfälle ratsam, den Reisepass im Hotelsafe sicher zu verwahren und sich gegenüber den honduranischen Behörden bei kleineren Touren oder am Strand mit einer Passkopie auszuweisen, die neben der Passseite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem honduranischen Einreisestempel beinhaltet.

Reisen über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Weitere Informationen erhalten sie auch unter dem Punkt „Einreise“ auf unserer Website für die USA: https://www.american-tours.com/reiseinfos/einreise/

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Bezeichnung Botschaft der Republik Honduras
Leiter: S. E. Herr Ramón Custodio Espinoza, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
Ort: Berlin
PLZ: 10555
Telefon: 030-397 49 710/711
Fax: 030-397 49 712
Postadresse: Cuxhavener Straße 14

https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheit
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. Wie in aller Welt, hat auch in Honduras die Kriminalität in den letzten Jahren zugenommen, trotzdem ist das Reisen in Honduras ungefährlich. Wegen der häufigen Überfälle und Diebstähle sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere, nachts unbeleuchtete Stadtviertel meiden. Achten Sie auf Gepäck, Handtaschen und Kameras und nutzen Sie nur registrierte Taxis, die man sich am besten von der Hotelrezeption rufen lässt. Ausweispapiere sollten in Kopie mitgeführt werden.

Gesundheit und Impfschutz
Bei Einreise ins Gastland sind Pflichtimpfungen nicht vorgeschrieben, für Kurzreisen nach Honduras empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie.

Auf persönliche Hygienemaßnahmen sollte besonders geachtet werden. Es sollte nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser getrunken werden. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

 

Jamaika

Lage und Geographie
Der Inselstaat Jamaika liegt in der Karibik 145 km südlich von Kuba und getrennt durch den Jamaica Channel 160 km westlich von Hispaniola mit den Staaten Haiti und Dominikanische Republik. Das mittelamerikanische Festland ist 635 km von der Westspitze entfernt. Bei einer Länge von 235 km und einer Breite zwischen 35 und 82 km nimmt die Hauptinsel eine Fläche von 10.991 km² ein. Der Osten Jamaikas wird von den Blue Mountains geprägt, die sich auf einer Länge von rund 100 km von Nordwesten nach Südosten erstrecken, mit zahlreichen Ausläufern nach Norden und Süden. Die Insel wird von einem Netz vieler kurzer Flüsse durchzogen, die aufgrund der Gebirgslage meistens nach Norden oder Süden fließen.

Wirtschaft
Jamaika gehört zu den wohlhabenderen Ländern der Karibik und dennoch lebt jeder fünfte Einwohner unterhalb der Armutsgrenze. Zu den angebauten landwirtschaftlichen Produkten gehören vor allem Bananen, Kaffee, Zitrusfrüchte und Zuckerrohr sowie Kokosnüsse, Getreide, Ingwer, Süßkartoffeln, Bohnen und Erbsen. Die wichtigsten Handelspartner sind Frankreich, Kanada, die USA sowie Trinidad und Tobago.
Jamaika exportiert landwirtschaftliche Produkte, wie Bananen, Kaffee, Zitrusfrüchte, Zuckerrohr und Rum. Die bekanntesten Rumsorten in Europa sind Myer's und Captain Morgan. Die Insel ist zudem mit einem Marktanteil von etwa 65 % weltweiter Hauptexporteur von Piment (Nelkenpfeffer). Das wichtigste Exportgut ist Bauxit, ein Aluminium-Erz (macht zwei Drittel der Exporteinnahmen aus), dass unverarbeitet oder zu Aluminiumoxid veredelt verschifft wird. Mit deutlich geringerem Ertrag wird auf der Insel Gips abgebaut und exportiert.

Regierungsform
Jamaika ist eine parlamentarische repräsentative demokratische Monarchie. Die 1962 im jamaikanischen Parlament erarbeitete Verfassung basiert auf dem System des Vereinigten Königreichs (Westminster-System). Das Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II, die durch den Generalgouverneur Patrick Allen vertreten wird. Regierungschef ist seit März 2016 der Premierminister Andrew Holness (er war Oktober 2011 bis Januar 2012 bereits Regierungschef Jamaikas).

Bevölkerung
Auf Jamaika leben ca. 2,9 Mio. Menschen (Stand 2017), entspricht 270 Einwohner/km². Etwa 50 % der Jamaikaner zählen zu der städtischen Bevölkerung. Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung bilden mit ca. 80 % Nachfahren westafrikanischen Ursprungs, 15 % Mulatten, 1,3 Inder, 0,2 % Europäer und 0,2 % Chinesen.

Sprache
Die Amtssprache ist Englisch. Neben Englisch ist die jamaikanisch-kreolische Sprache weit verbreitet, die auch in Belize, Costa Rica, Panama, Guatemala, in Teilen der Dominikanischen Republik sowie von Immigranten in den USA und anderen vielen anderen Ländern gesprochen wird.

Religion
Etwa 66 % der Bevölkerung gehören einer protestantischen Kirche an. Die von den Spaniern verbreitete römisch-katholische Religion hat heute nur noch einen Anteil von 4 %. Zudem sind eine Vielzahl kleinerer Glaubensgruppen sowie islamische, jüdische und buddhistische Minderheiten vertreten.

Einreise
Visum
Es ist ein Reisepass bzw. ein Kinderausweis erforderlich, der mindestens noch 6 Monate gültig sein muss. Ab dem 3. Lebensjahr muss der Kinderausweis mit einem Lichtbild versehen sein. Ab dem 16. Lebensjahr ist ebenfalls ein Reisepass erforderlich. Bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen ist für deutsche Staatsbürger kein Visum erforderlich.

Reisedokumente
Der deutsche Kinderpass wird uneingeschränkt anerkannt. Die Einreise von Kindern bis 16 Jahren, die lediglich im Reisepass mitreisender Eltern eingetragen sind, ist grundsätzlich möglich. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, dass Kinder generell mit eigenem Kinderpass reisen. Alle Einreisedokumente müssen bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.jamaican-embassy-berlin.de/

Währung
Die offizielle Währung auf Jamaika ist der Jamaika-Dollar (JMD), der in 100 Cent unterteilt ist. (Umrechnung: 1 EURO = ~ 172,74 JMD, Stand Januar 2021)

Jamaika-Dollar können problemlos direkt mit EC-Karte (Maestro) oder Kreditkarte an einem Bankautomat bezogen werden. Der Barbezug erfolgt zum aktuellen Tageskurs, der meist sogar etwas besser ist, als der in den Wechselstuben.
EURO und USD können in Banken und offiziellen Wechselstuben problemlos gewechselt werden. Der Umtausch von Schweizer Franken gestaltet sich jedoch etwas schwieriger, da dies fast nur in Banken möglich ist. Devisen tauscht man am besten in Banken oder offiziellen Wechselstuben. Der Wechselkurs sollte jedoch stets verglichen werden. Der Tageskurs in den Hotels ist meistens um einiges niedriger.
Bitte beachten Sie, dass Sie zum Wechseln von Fremdwährungen immer Ihren Reisepass vorweisen müssen. Hände weg vom Schwarztausch auf der Straße! Dies kann zu unangenehmen Situationen und zu Falschgeld führen. Jamaica-Dollars dürfen nicht ausgeführt werden. Bewahren Sie daher die Umtauschbelege für einen Rückwechsel auf.

Kreditkarten
In großen Hotels, vielen Geschäften und in touristischen Restaurants werden Kreditkarten (Euro-/Mastercard, VISA, American Express) akzeptiert.

Traveller-Schecks
Traveller-Schecks sind nicht unbedingt zu empfehlen. Es gibt kaum Orte an denen mit Traveller-Schecks bezahlt werden kann und daher müssen die Schecks immer zuerst wieder in Bargeld umgetauscht werden. Der Gang zur entsprechenden Bank kostet Zeit und durch den Wechsel von Dollar in Jamaika-Dollar, entsprechend auch Geld. Zudem werden von den Banken Spesen erhoben.

Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung im Verhältnis zur MEZ beträgt -6 Stunden. Während der Sommerzeit in Europa beträgt die Zeitverschiebung -7 Stunden.

Elektrizität
Die elektrische Spannung beträgt 110 Volt. Adapter mit zwei flachen Stiften (amerikanische Flachstecker) sind erforderlich. Einige Hotels sind mit 220 Volt ausgerüstet für 3-Stift-Stecker. Am besten Sie besorgen sich die Stecker bereits vor der Reise. Siehe auch unsere Reise-Infos.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +1-876. Für nationale Ferngespräche ist die Vorwahl 1 und für internationale Gespräche die Vorwahl 011 vorzuwählen.
In allen touristischen Gegenden des Landes gibt es Telekommunikationszentren. Marktführer unter den verschiedenen Telefonanbietern sind Codetel und Codetel Claro. In städtischen Regionen spielt die Wahl des Anbieters keine Rolle.
Für das Telefonieren mit dem Handy benötigen Sie ein Triband-Handy. Für die meisten deutschen Mobilfunkanbieter ist der Roaming-Partner Digicel.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Sicherheit
Die Kriminalität im Land ist verhältnismäßig hoch. Vor allem in der Hauptstadt Kingston, aber auch in städtischen Bezirken der Touristenzentren Montego Bay, Negril und Ocho Rios ist erhöhte Vorsicht geboten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich möglichst nicht allein, vor allem nicht zu Fuß, außerhalb der Hotelanlagen bewegen. Wertsachen sollten daher nur im erforderlichen Rahmen mitgeführt werden und stets, sofern vorhanden, in einem Hotelsafe deponiert werden. Auf teuren Schmuck sollte, wie in allen Drittweltländern, verzichtet werden.
Barrios (Armenviertel) sollten Sie nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In größeren Menschenansammlungen (Märkten, Busbahnhöfe, während Busfahrten usw.) sollten Sie besonders auf Geldbörse und Wertsachen achten. Von wichtigen Dokumenten sollten nur eine Kopie mitgeführt werden. Die Originale aus Sicherheitsgründen im Hotelsafe aufbewahren.

Inhaltsverzeichnis Jamaika

Gesundheit und Impfschutz
Zurzeit sind bei einem Direktflug aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Generell wird jedoch folgender Impfschutz empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Polio. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.
Ratsam ist es darüber hinaus, nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser zu trinken. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.
Denguefieber: Denguefieber tritt mit der hämorrhagischen Verlaufsform immer wieder auf. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden im Land empfohlen, ganztägig körperbedeckende Kleidung zu tragen sowie Insektenschutzmittel anzuwenden. Mückenspray ist daher von äußerster Wichtigkeit!
Malaria (Malaria tropica, ohne Resistenzen): Jamaika galt lange als malariafrei. Allerdings kam es 2006 und 2007 zu neuen Einschleppungen mit kleineren Ausbrüchen in der Umgebung von Kingston.
Diese Ausbrüche sind gestoppt. Konsequenter Mückenschutz wird empfohlen, zusätzliche medikamentöse Vorsorgemaßnahmen sind nicht erforderlich.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

Kolumbien

Land/Landschaft
Kolumbien wird aufgrund seiner Lage im extremen Nordwesten Südamerikas auch als Eingangstor zum südamerikanischen Kontinent bezeichnet. Es bildet zudem auch die Verbindung zwischen Mittelamerika und Südamerika. Begrenzt wird Kolumbien durch die Nachbarländer Venezuela, Brasilien, Peru, Panama und Ecuador und zeichnet sich dadurch aus, dass es auf einer Fläche von 1.147.747 km² den Atlantischen und Pazifischen Ozean verbindet. Auf dieser Fläche findet man alle auf unserer Erde vorkommenden Klima- und Vegetationszonen: die Gebirgskette der Anden teilt sich in Kolumbien in 3 verschiedene Stränge, die den Blick auf schneebedeckte Gipfel geben und zwischen denen sich wunderschöne Flusstäler auftun. Im Osten des Landes liegen die „Llanos“, ein subtropisches Tiefland, das zusammen mit dem tropischen Amazonas-Regenwald im Süden des Landes über 50 % des Landesterritoriums ausmacht, in dem jedoch nur etwa 5 % der Gesamtbevölkerung lebt. Im Westen finden wir die für die Pazifikküste typischen Mangrovenwälder, Urwald und viele einsame Strände. Schließlich in der tourismusreichsten Region, der Karibikküste, befinden sich wunderschöne Palmenstrände, Nationalparks sowie viele wichtige Schauplätze der kolumbianischen Geschichte. Teil des nationalen Territoriums sind zudem die pazifischen Inseln Gorgona und Malpelo sowie die atlantischen Inseln von San Andrés und Providencia/Santa Catalina. Kolumbien ist damit nach Brasilien, Argentinien und Peru das viertgrößte Land Südamerikas. Ein Großteil der Bevölkerung lebt in den großen, städtischen Metropolen, so hat die Hauptstadt Bogotá allein fast 8,4 Mio. Einwohner, gefolgt von Medellin und Cali mit jeweils etwa 2.500.000 Einwohnern.

Bevölkerung
Kolumbien hat ca. 49,4 Millionen Einwohner, die zum größten Teil aus Mestizen bestehen. An den Küsten und rund um Cali gibt es eine beträchtliche afro-karibische Gruppe sowie mehr als 50 indianische Ethnien.

Politik
Kolumbien ist eine präsidiale Republik, unterteilt in 32 Departements und einen Hauptstadtdistrikt, deren aktuelles Staatsoberhaupt Iván Duque ist.

Wirtschaft
Die Hauptexportprodukte sind Kaffee, Schnittblumen, Bohnen, Bananen, Baumwolle, Edelsteine, Erze und nach wie vor leider Drogen. Eingeführt werden hauptsächlich Maschinen, Kraftfahrzeuge, elektronische Geräte sowie chemische Produkte. Etwa ein Fünftel der Fläche Kolumbiens wird landwirtschaftlich genutzt. Das Land ist reich an Bodenschätzen, die seit kurzem verstärkt, aber häufig von ausländischen Unternehmen gefördert werden. Kolumbien verfügt zum Beispiel über die größten Steinkohlereserven Südamerikas, ist der größte Goldproduzent des Kontinents, gehört zu den wichtigsten Smaragdexporteuren und stellt einen der besten Kaffees der Welt her.

Sprachen
Die offizielle Landessprache ist Spanisch, die etwa fünf existierenden Indianersprachen werden nur noch sehr vereinzelt und unter den wenigen verbliebenen „Indigenas“ (Ureinwohnern) gesprochen. Die geläufigen internationalen Sprachen wie Englisch, Französisch, Deutsch oder Italienisch werden vor allem in den Tourismuszentren des Landes gesprochen, der Rucksack- oder Individualreisende ohne einheimischen Führer sollte daher zumindest einige Basisvokabeln der spanischen Sprache beherrschen.

Religion
Obwohl die Religionsfreiheit gesetzlich verankert ist, gehört die große Mehrzahl der Bevölkerung dem römisch-katholischen Glauben an. Bei dem Besuch von religiösen Festen oder Glaubensbekundungen sollten die Reisenden den angebrachten Respekt und Zurückhaltung zeigen.

Währung
Die Währung in Kolumbien ist der Kolumbianische Peso, 1 Peso ist in 100 Centavos unterteilt.

Zeit
Die Zeitverschiebung zwischen Kolumbien und Mitteleuropa (MEZ) beträgt minus 6 Stunden in der Winter- und minus 7 Stunden in der Sommerzeit.

Elektrizität
110/120 V (in wenigen Stadtteilen von Bogotá), 60 Hz, zweipolige Flachstecker. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +57.
Es gibt zwei Anbieter für mobiles Telefonieren. Ola und Comcel. Wer ein 4-Band Handy hat, kann mit beiden Anbietern telefonieren. Wer ein 3-Band Handy besitzt, der kann mit dem Netzwerk Ola telefonieren. Diese Gesellschaft ist noch recht neu und das Netz daher noch nicht ausgebaut. Ein Kauf von kolumbianischen SIM-Karten mit eigener kolumbianischer Nummer ist nur bei Comcel möglich.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente

Folgende deutsche Ausweisdokumente werden zur Einreise in Kolumbien anerkannt und müssen noch mindestens für die vorgesehene Aufenthaltsdauer gültig sein:

  • Reisepass
  • Vorläufiger Reisepass
  • Kinderreisepass

Offiziell gibt es in Kolumbien keine Reisebeschränkungen. Dennoch kann es aufgrund der Intensität des Binnenkonflikts und der hohen Militärpräsenz weiterhin zu tatsächlichen Beschränkungen der Bewegungsfreiheit in Kolumbien kommen.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen rein touristischen Aufenthalt in Kolumbien kein Visum. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt zunächst 90 Tage, verlängerbar um weitere 90 Tage. Reisedokumente müssen sich in gutem Zustand befinden und noch mindestens für die vorgesehene Aufenthaltsdauer gültig sein. Bei der Einreise kann die Vorlage eines Rück- bzw. Weiterflugtickets verlangt werden. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

An den Grenzübergangsstellen bzw. auf den internationalen Flughäfen wird von der neugeschaffenen Immigrationsbehörde „Migración Colombia“ (vormals Immigrationsbehörde Departamento Administrativo de Seguridad – „DAS“) per Stempel im Reisepass die Aufenthaltsdauer festgelegt. Reisende sollten daher bei der Einreisekontrolle durch Vorlage von Einladungsschreiben, Flugtickets o. ä. die Grenzbeamten bitten, eine Aufenthaltsdauer zu genehmigen, die den angestrebten Aufenthaltszeitraum abdeckt, was in der Regel auch erfolgt.

Überschreitet der Aufenthaltszeitraum die genehmigte Aufenthaltsdauer, muss rechtzeitig bei der Migración Colombia eine Verlängerung beantragt werden, die gebührenpflichtig ist. Die Migración Colombia hat in der Regel die Immigrations-Dienststellen des aufgelösten DAS übernommen und ist in allen größeren Städten des Landes vertreten.

Sofern der Aufenthalt nicht ausschließlich touristischen Zwecken dient, kontaktieren Sie bitte die Botschaft der Republik Kolumbien in Berlin mit der Frage, ob ein Visum für Ihren Aufenthalt in Kolumbien erforderlich ist. Informationen zu Visa für Kolumbien finden Sie auf den Internetseiten der Botschaft unter http://alemania.embajada.gov.co/de.

Bei der Einreise auf dem Landweg sollte darauf geachtet werden, dass man am Grenzübergang einen Einreisestempel erhält. Dies gilt insbesondere für Einreisen zur Nachtzeit.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://alemania.embajada.gov.co/de

Sicherheit
Die unter der Regierung Uribes eingeführte Politik der demokratischen Sicherheit zeigt seit längerem schon positive Auswirkungen. Die Sicherheit in Kolumbien steigt, Kolumbianer und ausländische Touristen reisen wieder verstärkt durchs Land. Aufgrund der großen Armut in Kolumbien und den Großstädten kommen Diebstähle und Betrugsdelikte dennoch häufig vor. Während die belebten Stadtzentren insgesamt als sicher gelten, sollten menschenleere Straßenzüge, Slumbezirke sowie Parkbesuche im ganzen Land gemieden werden. Tragen Sie keinen auffällig teuren Schmuck und bewahren Sie die Wertsachen im Hotelsafe auf oder direkt am Körper (Ausweise, Kamera etc.).

Gesundheit und Impfschutz
Bei Direktflug aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus bestimmten anderen Ländern wird eine Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt (derzeit z. B. für Reisende aus oder über Brasilien). Nach Angaben des Gesundheitsministeriums müssen alle Reisenden aus und nach Ecuador ab sofort den Nachweis einer Masernimpfung erbringen. Wir empfehlen neben dem ohnehin meist vorhandenen Impfschutz Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A jedoch eine Malariaprophylaxe für die Küsten- und Urwaldregion sowie eine Gelbfieberimpfung bei einem längeren Aufenthalt im Regenwald. Außerdem sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Tropenarzt Rücksprache halten.

Weitere Informationen finden Sie unter Gesundheit & Impfschutz.

Kuba

Lage, Geographie und Landschaft
Kuba ist die größte der Karibischen Inseln und gehört zur Gruppe der Großen Antillen. Die Insel hat eine Fläche von ca. 110.922 km², wobei hier auch die Isla de la Juventud und über tausend meist unbewohnte Eilande und Cayos aus Korallenkalk eingeschlossen sind. Die Hauptinsel hat eine Länge von 1.250 km und eine Breite zwischen 31 km an der schmalsten und 191 km an der breitesten Stelle. Die direkten Nachbarn Kubas sind der US-Amerikanische Staat Florida im Norden, der Golf von Mexiko im Nordwesten und die mexikanische Insel Yucatan im Westen. Die Gliederung erfolgt in 14 Provinzen.
Nur ein Viertel der Gesamtfläche Kubas ist gebirgig, wobei der Pico Turquino in der Bergkette Sierra Maestra als höchster Berg 1.972 m erreicht. Ansonsten erstrecken sich auf Kuba weiträumige flache Landschaften, die sich durch die gute Bodenqualität und das günstige Klima ideal für die Plantagenwirtschaft eignen. Die Insel wird von über 200 Flüssen durchzogen, von denen jedoch keiner länger als 250 km ist. Im Nordwesten hat Kuba einen Küstenstreifen zum Golf von Mexiko, die gesamte Nordküste befindet sich jedoch am Atlantischen Ozean. Die Südküste liegt komplett am Karibischen Meer. Überall an der ca. 3.700 km langen Küste Kubas befinden sich kleine Felsenbuchten mit Sandstränden, vom Meer ausgewaschene Höhlen oder schroffe Klippen. Die weitläufigen weißen Sandstrände der Insel sind weltbekannt.

Wirtschaft
Die kubanische Wirtschaft ist eine sozialistische Planwirtschaft und in Staatsunternehmen organisiert. Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks Anfang der 90er Jahre verlor Kuba seine wichtigsten Partner und befindet sich seitdem in einer Wirtschaftskrise. Vor allem die damalige Sowjetunion als Abnehmer der beinahe gesamten Zuckerproduktion Kubas zu überhöhten Preise fiel nun weg und dazu stürzte der Weltmarktpreis für Zucker ins Bodenlose. Einst größter Zuckerrohrproduzent der Welt, reduzierte Kuba seit 2003 die Anbaufläche hierfür um 60 % und schloss die Hälfte der Zuckermühlen. Erst mit den derzeit langsam wieder steigenden Weltmarktpreisen für Zuckerrohr zeichnet sich hier eine Trendwende ab. Doch die Wirtschaft des Landes stabilisiert sich langsam durch die Legalisierung des US-Dollars, Joint Ventures mit ausländischen Investoren und der Duldung privater Unternehmer. Der wichtigste Wirtschaftssektor Kubas ist der Dienstleistungssektor, besonders der Bereich Tourismus. Daneben ist die Grundstoffindustrie sehr bedeutend, wobei vor allem der Abbau von Nickel und Kobalt zu wichtigen Einnahmen führen. Weitere wichtige Wachstumsbranchen sind Biotechnologie und Pharmazeutik.

Regierungsform
Kuba ist eine Sozialistische Republik. Die Politik auf Kuba wird jedoch fast ausschließlich durch eine Person bestimmt – Miguel Díaz-Canel regiert seit dem 10. Oktober 2019 den Inselstaat. Miguel Díaz-Canel ist gleichzeitig Staatsoberhaupt und Regierungschef, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Vorsitzender der einzigen legalen Partei Kubas, der PCC (Kommunistische Partei).

Bevölkerung
In Kuba leben knapp 11,2 Mio. Menschen (Stand 2018), was 102 Einwohnern je km² entspricht. 76 % der Kubaner leben in den Städten und allein ca. 2,2 Mio. in der Hauptstadt Havanna.
Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung bilden mit ca. 65 % die Weißen. Außerdem leben 25 % Mulatten und Mestizen sowie 10 % Schwarze in Kuba. Zur Zeit der Entdeckung Kubas durch die Spanier lebten auf der Insel noch ca. 300.000 Indianer, die jedoch hauptsächlich durch die Versklavung ausgerottet wurden und von denen es heute keine Nachkommen mehr gibt.

Sprache
Die Landessprache ist Spanisch. In den Hotels und typischen Touristengegenden wird auch Englisch und zum Teil sogar Deutsch gesprochen.

Religion
Während der Eroberung Kubas durch die Spanier wurden viele westafrikanische Sklaven (sogenannte Yoruba) auf die Insel verschleppt. Ihnen war es nicht erlaubt, ihre Religion (Santeria) auszuleben. Sie wurden zwangsgetauft und damit gezwungen, die katholische Religion anzunehmen und auszuüben. Um jedoch auch weiterhin ihre eigenen Götter anbeten zu können, identifizierten die Yoruba jeweils einen ihrer Götter mit einem des katholischen Glaubens. So konnten Sie heimlich ihren Glauben mit den alten Traditionen und Riten aufrechterhalten und gleichzeitig den Anforderungen der Spanier gerecht werden.
Mit der Verfassungsänderung vom 12. Juli 1992 dürfen alle religiösen Kulte in Kuba ausgelebt werden. Seitdem wurde die Santeria neben dem Katholizismus zur Hauptreligion. Der Katholizismus bildet die stärkste Religionsgemeinschaft und man schätzt, dass etwa 35 – 40 % der Bevölkerung dem katholischen Glauben angehören. Genaue Zahlen über die jeweilige Religionszugehörigkeit sind jedoch schwer festzulegen, da die Yoruba der katholischen Religion angehören mussten und somit auch getauft wurden.

Einreise
Visum
Eine Einreise nach Kuba zu touristischen Zwecken mit einer Aufenthaltsdauer von 30 Tagen (einmalige Verlängerung um weitere 30 Tage möglich) ist nur mit Visum in Form einer sogenannten „Touristenkarte“ möglich, die zusammen mit dem Reisepass zur Einreise dient. Diese Touristenkarte erhalten Sie bei TOURISMUS SCHIEGG zum Preis von 22 EUR oder über die kubanische Botschaft. Bei beabsichtigten längeren Aufenthalten oder solchen zu nicht-touristischen Zwecken ist ein Visum erforderlich, welches bei der kubanischen Auslandsvertretung im Herkunftsland zu beantragen ist. Hierfür ist unter Umständen eine Einladung erforderlich. Die Bearbeitungsdauer kann sich auf mehrere Wochen belaufen. Visa beziehungsweise Touristenkarten werden grundsätzlich nicht an der Grenze ausgestellt, darüber hinaus kontrollieren die Fluggesellschaften vor Abflug aus Deutschland grundsätzlich, ob Visum oder Touristenkarte vorhanden sind und verweigern unter Umständen die Mitnahme.

Reisedokumente
Bei Einreise muss der deutsche Reisepass noch mindestens 6 Monate lang gültig sein. Der Personalausweis wird nicht als einreisefähiges Dokument anerkannt. Der deutsche Kinderpass wird uneingeschränkt anerkannt. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.botschaft-kuba.de/

Währung
Landeswährung ist der Peso Cubano (CUP, Kurs: 1 EUR = ca. 29 CUP, Stand Juli 2021), allerdings ist die Ein- und Ausfuhr dieser Währung nicht gestattet.
EURO, CHF, mexikanische Pesos sowie kanadische Dollar werden von Wechselstuben in CUP zum gültigen Tageskurs gewechselt oder direkt aus den Geldautomaten herausgegeben.

USD werden derzeit nicht akzeptiert und auch nicht eingetauscht. Waren, die in USD angeboten werden, können aktuell nur mit einer europäischen Kreditkarte gezahlt werden. Bitte beachten Sie, dass vonUS-Banken ausgestellte Kreditkarten in Kuba aktuell nicht verwendet werden können. Visa-/MasterCard, von NICHT-US-Banken, funktionieren in der REgel ohne Probleme (bitte unbedingt vor der Reise bei Ihrer Bank erkundigen!).

Der CUP wird momentan von den kubanischen Banken nicht in anderen Währungen zurückgetauscht. Bitte möglichst alle CUP vor Ende der Reise ausgeben.

Kreditkarten
Kuba ist ein Bargeld-Land. Kreditkarten werden zumeist nur in Hotels und sehr guten Restaurants akzeptiert. Häufig ist jedoch angeblich die Maschine kaputt oder die Angestellten haben einfach keine Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Daher empfiehlt es sich, immer genügend Bargeld mitzuführen, besonders bei Reisen im Land. Es werden grundsätzlich keine amerikanischen Kreditkarten (z. B. American Express) akzeptiert und auch keine Kreditkarten, die über amerikanische Banken (z. B. Citybank) abgerechnet werden. Mittlerweile gibt es auch einige Bargeld-Automaten für die gängigen Kreditkarten. Ansonsten kann man sich in den Banken über die Kreditkarte Bargeld besorgen (Cash in Advance). Die Kommissionen bei Zahlung mit Kreditkarte liegen derzeit bei 11 – 12 %, daher lohnt es sich, möglichst viel in bar zu bezahlen.

Traveller-Schecks
Am besten von Thomas Cook oder Mastercard, jedoch nicht von American Express oder amerikanischen Banken – diese werden nicht angenommen. Problem: der Umtausch außerhalb der Hotels ist oft mit langen Wartezeiten verbunden und die Kommission ist hoch (mind. 4 %). Vorteil: Traveller-Schecks werden bei Verlust ersetzt.

Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung im Verhältnis zur MEZ beträgt ganzjährig -6 Stunden.

Elektrizität
Die elektrische Spannung beträgt in den internationalen Hotels 220 oder 110 Volt, manchmal auch beides. Adapter für Flachstecker (amerikanische Norm) sind erforderlich. Am besten sollten Sie diese mitnehmen, da sie vor Ort kaum zu bekommen sind.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +53.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Gesundheit und Impfschutz
Zurzeit sind bei einem Direktflug aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Generell wird jedoch folgender Impfschutz empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.

Ratsam ist es darüber hinaus, nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser zu trinken. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

Mexiko

Land/Landschaft
In Mexiko leben ca. 128 Mio. Einwohner auf einer Landesfläche von 1.964.375 km². Das Land grenzt im Norden an die Vereinigten Staaten, im Nordosten an den Golf von Mexiko, im Süden an Belize und an Guatemala und im Westen an den Pazifik. Hauptstadt ist Mexiko-Stadt mit rund 25 Mio. Einwohnern (im städtischen Ballungsraum). Der höchste Berg des Landes ist der Pico de Orizaba mit 5.742 m.
Im Süden nimmt Mexiko die Hälfte der mittelamerikanischen Landbrücke ein. Das Land verfügt über eine Vielzahl von Landschaften wie z. B. verschiedene Feuchtgebiete, Wüsten, Bergregionen bis hin zum Dschungel. Ein Großteil des Landes besteht aus einem bis zu 2.500 m hohen Hochland, welches vom Pazifik und Atlantik durch die Bergketten der Sierra Madre Occidental und der Sierra Madre Oriental begrenzt wird. Hier erheben sich einige Vulkane, von denen mehrere heute noch aktiv sind.

Bevölkerung/Religion

 

Mexiko hat rund 128 Millionen Einwohner, wovon 83 % Katholiken sind. Der Rest verteilt sich auf protestantische Gruppen.

Wirtschaft
Mexiko ist ein wirtschaftlich bedeutendes Land in Lateinamerika und belegt momentan Rang 13 der Export-Weltrangliste. Die Hauptexportprodukte in Mexiko sind Gemüse, Früchte, Avocado, Kaffee, Wolle, Ölprodukte, Silber, Alkohol und Tabak. Außerdem wird Mais, Weizen, Sojabohnen, Reis, Bohnen, Wolle, Kaffee, Früchte, Tomaten; Rindfleisch, Geflügel, Milchprodukte und Holzprodukte von vielen landwirtschaftlichen Betrieben hergestellt.

Sprachen
Offizielle Amtssprache ist Spanisch. Jedoch kann man sich als Tourist auch auf Englisch verständigen. Es gibt noch einige indigene Sprachen, die jedoch nur noch vereinzelt gesprochen werden.

Währung
Die Landeswährung in Mexiko ist der Mexikanische Peso. In touristischen Stätten kann man meist auch mit dem US-Dollar bezahlen. Bargeld erhält man am Geldautomaten mit der Kreditkarte. Mittlerweile bekommt man aber auch immer öfter mit der EC-Karte Bargeld.

Zeit
Die Zeitverschiebung zwischen Mexiko und der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt minus 7 bis minus 9 Stunden, je nach Region.

Elektrizität
110/120 V, 60 Hz. Amerikanische Stecker. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +52

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Visum
Deutsche Staatsangehörige, die als Touristen nach Mexiko reisen, können ohne vorherige Einholung eines Visums einreisen. Sie benötigen für die Einreise nach Mexiko eine Touristenkarte (genannt „FMT“). Diese erhalten Sie während des Flugs und an den Grenzübergangsstellen nach Mexiko. Bei Grenzübertritt wird die Karte gestempelt und der Gültigkeitszeitraum eingetragen. Dabei sollte auf die Gültigkeitsdauer geachtet werden, um späteren Aufwand zur Verlängerung zu vermeiden. Eine spätere Verlängerung auf bis zu sechs Monate kann bei der zuständigen Behörde in Mexiko (Instituto Nacional de Migración) beantragt werden. Jedoch besteht darauf kein Anspruch. Die beim Reisenden verbleibende Ausfertigung der Touristenkarte muss bei der Ausreise aus Mexiko vorgelegt werden.

Bei der Einreise auf dem Landweg über die USA ist es vorgekommen, dass Touristenkarten nicht abgestempelt wurden. In diesem Fall kann dies erfahrungsgemäß, z. B. gegen Vorlage des Bustickets, bei der zuständigen Behörde in Mexiko (Instituto Nacional de Migración) nachgeholt werden. Bei Ein- oder Ausreise über die USA sind selbstverständlich auch die Einreisebestimmungen der USA zu beachten.

Reisedokumente
Der bei Einreise nach Mexiko vorzulegende deutsche Reisepass (oder vorläufige Reisepass) sollte möglichst noch sechs Monate gültig sein, mindestens jedoch für die Dauer des Aufenthalts in Mexiko. Der deutsche Personalausweis genügt nicht für die Einreise nach Mexiko.
Kinder unter 16 Jahren können zur Einreise anstelle eines Reisepasses auch einen deutschen Kinderreisepass vorlegen oder im deutschen Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sein. In beiden Fällen ist ein Foto vorgeschrieben. Der Kinderausweis nach altem Modell (Kinderausweis als Passersatz) wird zur Einreise nicht mehr akzeptiert.
Minderjährige, die alleine oder nur in Begleitung eines Elternteils reisen, müssen keine Erlaubnis der nicht mitreisenden Eltern mitführen.

Reisen über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
https://embamex.sre.gob.mx/alemania/

Sicherheit
In ganz Mexiko kommen Diebstähle und Betrugsdelikte vor. Außerhalb der belebten Stadtzentren reisen Sie insgesamt so sicher wie in Europa. Menschenleere Straßenzüge, Slumbezirke sowie Parkbesuche bei Nacht sollten im ganzen Land gemieden werden. Wertsachen, Pässe und Geld sowie EC- oder Kreditkarten sollten grundsätzlich im Hotel aufbewahrt werden. Tragen Sie stets nur eine geringe Menge an Bargeld und auch nur eine Kopie Ihres Reisepasses mit sich.

Gesundheit und Impfschutz
Es gibt keine für die Einreise vorgeschriebenen Impfungen. Jedoch sollten Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio bestehen. Ferner werden eine Hepatitis- und eine Typhusimpfung empfohlen. Eine Malariaprophylaxe ist empfehlenswert.
Gute Einreibemittel gegen Mücken und ein Moskitonetz sind ein sehr sinnvolles Reisegepäck. Am besten kauft man Mückensprays vor Ort, da diese Mittel bessere Wirkstoffe enthalten.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

Nicaragua

Land/Landschaft
Nicaragua ist das größte Land Mittelamerikas. Im Norden grenzt es an Honduras, im Süden an Costa Rica. Im Westen liegt es am pazifischen Ozean und im Osten am karibischen Meer. Der Nicaragua-See, wegen seiner Größe auch „Süßwassermeer“ genannt, beherbergt die berühmte Insel Ometepe mit ihren Vulkanen Madeira und Concepción. Die Corn Islands, ca. 70 km vor der Ostküste Nicaraguas, gelten als Perlen der Karibik und sind ideal für einen Bade- und Tauchurlaub. Sie sind von Managua, der Hauptstadt Nicaraguas, und Bluefields leicht mit dem Flugzeug zu erreichen.

Bevölkerung/Religion
In Nicaragua leben ca. 6,21 Millionen Menschen (Stand 2017), von denen etwa 90 % in der Pazifikregion und im Managua-Gebiet leben. Die Bevölkerung besteht zu 69,7 % aus Mestizen sowie kleinere ethnische Gruppen. Die meisten Einwohner des Landes gehören der röm.-katholischen Kirche an.

Wirtschaft
Die Landwirtschaft als wichtiger Wirtschaftszweig ist stark von Klima und Weltmarkt abhängig. Neben wenigen Exportprodukten wie Fleisch, Kaffee und Zucker werden vor allen Dingen Grundnahrungsmittel wie Mais, Reis und Bohnen erzeugt, die der Subsistenzversorgung dienen. Weiterhin ist der Fischfang von Bedeutung.

Regierungsform
Nicaragua ist eine Präsidialrepublik. Der Präsident wird für eine Amtszeit von fünf Jahren direkt gewählt. Seit dem 06. November 2011 ist Daniel Ortega der Staatspräsident.

Sprache
Die Landessprache ist Spanisch, aber vor allem an der Ostküste sprechen die Einwohner auch Englisch.

Währung
Die Landeswährung in Nicaragua ist der Cordoba (NIO). Ein Cordoba entspricht 100 Centavos (1 EUR = ca. 41,89 NIO, Stand Januar 2021).

Zeit
Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) – 7 Stunden.
In Nicaragua gibt es keine Sommer-/Winterzeitumstellung. Daher beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa im Winter -7 Stunden und im Sommer -8 Stunden.

Elektrizität
110 Volt Wechselspannung, 60 Hertz. Da in Nicaragua amerikanische Blattstecker in Gebrauch sind, sollte man auf jeden Fall einen Adapter mitführen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +505, Mobilfunknetze: GSM 850/GSM 1900
Einen Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise
Reisedokumente
Deutsche Touristen benötigen zur Einreise nach Nicaragua ihren deutschen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Alle Einreisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Minderjährige, die nicht in Begleitung beider Elternteile reisen, sollten – um Schwierigkeiten von vorne herein zu vermeiden – eine notariell beglaubigte und in die spanische Sprache übersetzte Genehmigung der Sorgeberechtigten mit sich führen. Alleinerziehende sollten einen Sorgerechtsnachweis mit sich führen.

Visum
Für touristische Reisen von bis zu 90 Tagen ist kein Einreisevisum erforderlich. Bei der Einreise wird jedoch der Erwerb einer Touristenkarte verlangt. Diese kostet derzeit 10,00 US-Dollar. Außerdem werden eine Einreisegebühr von 2 US-Dollar und eine Ausreisegebühr von ebenfalls 2 US-Dollar erhoben.
Die maximale visafreie Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage. Eine Verlängerung kann bei der nicaraguanischen Einwanderungsbehörde beantragt werden. Die bei Antragstellung vorzulegenden Unterlagen hängen vom Einzelfall ab. In der Regel werden zumindest folgende Unterlagen verlangt: Geburtsurkunde, Führungszeugnis des letzten Aufenthaltsstaats in legalisierter Form mit spanischer Übersetzung sowie eine Kaution in Höhe der Kosten eines Rückflugtickets (ca. 1.000,00 USD).

Reisen über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Weitere Informationen erhalten sie auch unter dem Punkt „Einreise“ auf unserer Website für die USA: https://www.american-tours.com/reiseinfos/einreise/

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Botschaft der Republik Nicaragua
Leiter: Frau Karla Luzette Beteta Brenes (Geschäftsträgerin a. i.) Gesandte-Botschaftsrätin
Ort: Berlin
PLZ: 10557
Telefon: 030-206 43 80
Fax: 030-22 48 78 91
Postadresse: Joachim-Karnatz-Allee 45, 2. OG.
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 09.00 – 13:00 Uhr

https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheit
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. An Stoßpunkten mit großen Menschenansammlungen ist vor Langfingern Vorsicht geboten. Daher sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere Stadtviertel – insbesondere bei Dunkelheit – meiden. Ausweispapiere sollten in Kopie mitgeführt werden.

Gesundheit und Impfschutz
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Es empfiehlt sich jedoch für Reisen nach Nicaragua ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

Panama

Land/Landschaft
Panama ist das verbindende Land zwischen Nord- und Südamerika. Es ist ca. 75.517 km² groß und grenzt im Westen an Costa Rica und im Osten an Kolumbien. Im Süden wird es vom Pazifik begrenzt und im Norden vom Karibischen Meer. Panama nimmt den schmalsten Teil der zentralamerikanischen Landbrücke ein, die vom 80 km langen Panama-Kanal durchbrochen wird. Der im Westen liegende Vulkan Barú ist mit 3.477 m der höchste Berg des Landes.
Die Hauptstadt von Panama ist Panama-City und ist mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes.

Bevölkerung
Panama hat ca. 4,1 Millionen Einwohner, wovon 2/3 Mestizen sind. Der Rest sind Farbige, Weiße und auch Indianer.

Wirtschaft
Die Hauptexportprodukte von Panama sind Bananen, Kaffee, Mais, Zuckerrohr und Reis. Die wichtigste Einkunftsquelle ist jedoch der Panama-Kanal. Hier werden ca. 8.000 Menschen beschäftigt.

Sprachen
Die offizielle Landessprache ist Spanisch. Außerdem werden Englisch und indianische Sprachen gesprochen.

Religion
86 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch. Der Rest setzt sich aus Protestanten, Juden, Muslimen und sonstigen Religionen zusammen.

Währung
Die Währung in Panama ist der Balboa, der im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt ist. Der Balboa existiert nur in Form von Münzen. Ansonsten wird mit Dollar-Noten gezahlt. (Kurs: 1 EUR = ca. 1,21 PAB, Stand Dezember 2020). Die Kreditkarte ist als gängiges Zahlungsmittel vor allem in Hotels oder größeren Städten akzeptiert.

Zeit
Die Zeitverschiebung zwischen Panama und Mitteleuropa (MEZ) beträgt minus 6 Stunden in der Winter- und minus 7 Stunden in der Sommerzeit.

Elektrizität
110 V, 60 Hz. Amerikanische Stecker. Es ist empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +507.
Mobilfunknetze: GSM 850/GSM 1900
Einen Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Reisedokumente
Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Wichtiger Hinweis für Familien:
Bei der Ausreise aus Panama werden auch von ausländischen Reisenden regelmäßig die Geburtsurkunden der mitreisenden Kinder verlangt. Familien mit Kindern sollten daher (internationale) Geburtsurkunden aller Kinder mit sich führen. Will ein Elternteil allein mit einem/mehreren Kindern aus Panama ausreisen, ist die Vorlage einer notariell beglaubigten Vollmacht des anderen Elternteils – in spanischer Sprache – zwingend notwendig.
Für touristisch Reisende, die mit Yachten, Katamaranen oder anderen Bootstypen nach Panama einreisen bzw. aus Panama ausreisen möchten, gelten Sonderbestimmungen. So wird zum Beispiel eine Einreisegebühr erhoben (Gebühren variieren zwischen 100 und 200 USD). Details können bei der zuständigen Migrationsbehörde am Anlandungshafen erfragt werden. Ferner muss entweder ein gültiges Weiterreiseticket (Land-/Luftweg und gültiges Visum) in ein Nachbarland oder ein Rückflugticket nach Deutschland vorgelegt werden.

Visum
Bei einer Aufenthaltsdauer bis zu 180 Tagen wird kein Visum benötigt.

Reisen über die USA

[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Weitere Informationen erhalten sie auch unter dem Punkt „Einreise“ auf unserer Website für die USA: https://www.american-tours.com/reiseinfos/einreise/

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Botschaft der Republik Panama
Leiter: S. E. Herr Guido Spadafora Mejia, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
Ort: Berlin
PLZ: 10787
Telefon: 030-226 05 811
Fax: 030-226 05 812
Postadresse: Wichmannstraße 6
Öffnungszeiten: Mo – Fr 10:00 – 13:00 Uhr

https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheit
Panama gilt als relativ sicher. Es sollte jedoch auf offener Straße nicht unbedingt viel Schmuck getragen werden, da es immer wieder zu Raubüberfällen kommen kann. Auch sollte man sich nachts nicht alleine auf die Straße begeben. Banken, Hotels, öffentliche Gebäude und Restaurants sind stets bewacht. Seit August 2008 gilt Ausweispflicht für Ausländer. Daher ist es ratsam, den Originalreisepass – zumindest aber eine Kopie – mit sich zu führen.

Gesundheit und Impfschutz
Seit 1. Oktober 2008 muss jeder Ein- und Ausreisende aus einem Gelbfiebergebiet in Panama eine Gelbfieber-Impfung ausweisen können. Das betrifft sowohl die Einheimischen als auch die Touristen. Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor Ein- oder Ausreise erfolgt sein. Bei Einreise aus Deutschland wird diese nicht verlangt. Die Gelbfieberimpfung wird jedoch allen Reisenden dringend empfohlen, die in Panama in ein Gebiet bereisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehört u. a. die gesamte östliche Landeshälfte.

Empfehlenswert ist zudem eine Malariaprophylaxe.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

Paraguay

Der Name Paraguays
Der „Río Paraguay“, der das Land in Nord-Süd-Richtung durchfließt, gab dem Land auch den Namen. Allerdings ist nicht vollständig klar, was dieser bedeutet. Die von Forschern akzeptierte Erklärung stammt von dem Schweizer Johann Rudolf Rengger, der von 1818 bis 1826 als Arzt und Naturforscher in Paraguay lebte. Er erinnerte, dass das Gebiet auf alten spanischen Karten des 16. Jahrhunderts immer als „Paraguay“ bezeichnet wurde. „Para“ bedeutet Meer, „qua“ Höhle und „y“ Wasser. Die Republik Paraguay würde demnach „Quelle des Meeres“ bedeuten, und wer einmal die Wassermassen des Río Paraguay gesehen hat, der mag diese Deutung recht anschaulich finden.

Lage, Ausdehnung und Grenzen
Paraguay hat neben Bolivien als einziges Land Südamerikas keinen direkten Zugang zum Meer und befindet sich zwischen 19 und 27 Grad südlicher Breite und 54 und 62 Grad westlicher Länge. Mit einer Landesfläche von 406.752 km² und nur ca. 6,7 Mio. Einwohnern (Stand 2016) ist die Landschaft dementsprechend weit und vielfach unberührt. Die Präsidialrepublik grenzt im Süden und Südwesten an Argentinien, im Osten an Brasilien und im Nordwesten an Bolivien. Für Reiselustige hält Paraguay eine Reihe an Sehenswürdigkeiten bereit: Die mit einer fast fünfhundertjährigen Geschichte verbundene Hauptstadt Asunción, von der aus man Ausflüge zu den beeindruckenden Iguazú-Wasserfällen unternehmen kann. Außerdem lassen sich in Städten und Dörfern wie Encarnación, Aregua oder Paraguarí Bauten aus der Kolonialzeit bewundern. Sehenswert ist auch der Itaipú-Staudamm, der nach dem Drei-Schluchten-Staudamm in China als größter hydroelektrischer Damm der Welt gilt. Durch die geringe Bevölkerungsdichte, die Bemühungen der Regierung im Naturschutz und seine artenreiche Vegetation trägt Paraguay den Beinamen „Garten der Welt“.

Geographie
Der Río Paraguay durchfließt das Land von Norden nach Süden und gliedert es in zwei sehr unterschiedliche Großräume. Er beheimatet nicht weniger als 3.000 bereits registrierte Tierarten. Während sich im Westen die sehr dünn besiedelte, trockene und heiße Savannenlandschaft des Gran Chaco erstreckt, befinden sich im Osten des Landes (Oriente) wasserreiche Grasländer und Feuchtwälder. Dort lebt auch der überwiegende Teil der Bevölkerung.

Chaco
Der Chaco nimmt etwa 60 % des Staatsgebiets ein. „Chaco“ bedeutet in der Sprache der Quetschua-Indianer „Land der Jagd“ aufgrund seines Reichtums an Säugetieren, Vögeln und Reptilien. Die Tiefebene, die sich weit nach Argentinien und Bolivien hineinzieht und insgesamt ca. 800.000 km² umfasst, war auch bis ins 20. Jahrhundert ein reines Indianergebiet. Wegen seiner ökologischen Bedeutung wird dieser Teil des Landes auch zweite Lunge der Welt genannt.

Oriental
Im Osten des Río Paraguay beginnt dagegen eine Hügellandschaft, die von Westen nach Osten langsam ansteigt, und zwar von den Ebenen um den Río Paraguay hin zum sogenannten Amambay-Plateau. Östlich von Asunción liegt das Mittel-Paraguayische-Bergland, ein Ausläufer des Plateaus, wo sich mit 800 m die höchsten Erhebungen des Landes finden.

Wirtschaft
Paraguay ist ein landwirtschaftlich geprägtes Entwicklungsland mit einer Marktwirtschaft, die von einem großen öffentlichen Sektor sowie einem beträchtlichen informellen Sektor (Schmuggel, Markenpiraterie) bestimmt ist. Knapp die Hälfte der Paraguayer lebt unter der internationalen Armutsgrenze, ein Viertel sogar in „absoluter Armut“, welche in den ländlichen Gebieten durch Subsistenzwirtschaft und Solidarität teilweise aufgefangen wird.
Mit einem Anteil von etwa 29 % am Bruttoinlandsprodukt ist die Landwirtschaft der wichtigste Wirtschaftssektor des Landes, welcher auch 46 % aller Erwerbstätigen beschäftigt. Zu den landwirtschaftlichen Produkten zählen: Baumwolle, Zuckerrohr, Sojabohnen, Mais, Weizen, Tabak und vieles mehr. Die Industrie entwickelt sich auf niedrigem Niveau, sie trägt nur 12 % zum Bruttoinlandsprodukt bei. Durch das große Staudammprojekt Itaipú am Río Paraná ist Paraguay auch zu einem der größten Stromexporteure der Welt geworden.
Der Abwärtstrend der paraguayischen Wirtschaft in den 90er Jahren scheint aber seit Ende 2003 gestoppt.

Bevölkerung
Der Binnenstaat hat etwas mehr als 6,7 Mio. Einwohner und ist damit eines der am dünnsten besiedelten Länder Südamerikas. Lediglich 3 % aller Paraguayer leben im Chaco. Die größte Stadt im Land ist Asunción (550.000 Einwohner), es folgen San Lorenzo (287.000 Einwohner) und Ciudad del Este (322.000 Einwohner).
Ca. 90 % der Bevölkerung sind Mestizen, die aus der im wesentlichen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert erfolgten Verbindung von Guarani-Indianerinnen mit spanischen Einwanderern hervorgegangen sind. Dazu kommen 2 % Indianer, die vorwiegend im Chaco leben. Weiße, besonders deutschstämmige, und Asiaten, die vor allem in den letzten 20 Jahren zuwanderten, bilden eine Minderheit von 3 %.

Sprache
Paraguay ist das einzige Land Südamerikas, das zwei offizielle Landessprachen hat. Neben dem Spanischen, der Sprache der Kolonialherren, ist das Guaraní, die Sprache der einheimischen Indianer, anerkannte Amtssprache.

Religion
In Paraguay herrscht Religionsfreiheit. Der römisch-katholischen Kirche, die auch Staatskirche ist, gehören 90 % aller Einwohner an. Es gibt knapp 40.000 Protestanten, darunter etwa 15.000 deutschstämmige Mennoniten, sowie ungefähr 1000 bis 2000 Juden im Land.

Währung
Die Währung in Paraguay ist der Guarani (PYG), der in 100 Céntimos unterteilt ist. (Umrechnung 1 Euro = ~ 6850 Guarani, Stand: Februar 2018)
In Asunción sind alle Währungen tauschbar. Akzeptiert werden (nicht überall) internationale und nationale namhafte Kreditkarten (z. B. Visa, Master Card, American Express) und bare US-Dollar. An Geldautomaten, die im MAESTRO-System integriert sind, kann man auch die EC-Karte verwenden.
Der USD gilt als Leitwährung und wird gerne angenommen.

Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung im Verhältnis zur MEZ beträgt -5 Stunden. Während der Sommerzeit in Europa beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Regierungsform
Regierungschef und Staatsoberhaupt ist der Präsident. Er wird für eine Amtszeit von fünf Jahren direkt gewählt; eine Wiederwahl ist nicht möglich. Der Präsident ist Oberbefehlshaber der Armee und ernennt die Mitglieder des Kabinetts und des Obersten Gerichtshofs. Paraguay besitzt ein Zweikammerparlament, was aus dem Senat (45 Mitglieder) und dem Abgeordnetenhaus (80 Mitglieder) besteht. Die Parlamentarier werden für fünf Jahre gewählt. Seit 2013 ist Horacio Cartes der Präsident Paraguays.

Elektrizität
Die elektrische Spannung beträgt wie in Mitteleuropa 220 V/50 Hz. Empfehlenswert ist ein Reiseadapter, da europäische Stecker nicht oder nur selten passen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +595.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente

Die Mehrzahl der nach Paraguay reisenden Touristen und Geschäftsleute trifft auf dem Flughafen der Hauptstadt Asunción ein.

Deutsche Staatsangehörige müssen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen gültigen Reisepass, die von der Fluggesellschaft vor der Landung ausgeteilte „Internationale Einreisekarte“ sowie das Formular mit der eidesstattlichen Erklärung vorlegen, dass keine Pflanzen oder tierischen Lebensmittel und keine Devisen im Gegenwert von über 10.000,- USD eingeführt werden. Der deutsche Personalausweis wird nicht anerkannt. Der deutsche Kinderausweis (mit Bild) wird anerkannt.

Das Einreisedokument muss für die gesamte Dauer des Aufenthalts gültig sein.

Allein oder nur mit einem sorgeberechtigten Elternteil reisende Minderjährige benötigen für die Ausreise aus Paraguay die Zustimmung des/der nicht mitreisenden Sorgeberechtigten und eine Geburtsurkunde. Deutsche Geburtsurkunden müssen vorab von der paraguayischen Botschaft legalisiert und von einem anerkannten Übersetzer auf spanisch übersetzt sein. Die Zustimmung muss ebenfalls von der paraguayischen Botschaft in Berlin legalisiert und von einem paraguayischen Richter/Friedensrichter in Form eines „permiso de menores“ anerkannt worden sein.

Reisende auf dem Landweg müssen vor allem an den Grenzübergängen von Ciudad del Este/Foz do Iguaçu (Brasilien) im Osten, Encarnación/Posadas (Argentinien) im Süden und in Puerto Falcon (Argentinien gegenüber von Asunción) im Westen des Landes darauf achten, dass ihr Reisepass von den paraguayischen Einwanderungsbehörden mit einem Einreisestempel versehen wird. Andernfalls ist bei Kontrollen auf Überlandstraßen und bei der Ausreise eine Strafgebühr von ca. 240.000 Gs. (ca. 37 EUR) zu zahlen.

Die Aufenthaltsdauer kann verlängert werden. Dies muss jedoch rechtzeitig vor Ablauf der 90-Tage-Frist bei der Dirección General de Migraciones, Eligio Ayala esq. Caballero, Tel. +595 492 908 und +595 446 066, beantragt werden. Eine Verlängerung um 90 Tage kann auch einmalig durch eine Aus- und sofortige Wiedereinreise erreicht werden.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Verbindliche Auskünfte zum paraguayischen Ausländerrecht können nur die zuständigen paraguayischen Behörden erteilen.

Botschaft der Republik Paraguay
Botschafter: S. E. Fernando Daniel Ojeda Caceres (Stand Februar 2018)
Ort: Berlin
PLZ: 10623
Telefon: 030-31 99 86 0
Fax: 030-31 99 86 17
Postadresse: Hardenbergstraße 12

https://www.auswaertiges-amt.de/

Gesundheit und Impfschutz

Zurzeit sind bei einem Direktflug aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus sogenannten gelbfiebergefährdeten Gebieten/Ländern sollte eine Gelbfieberimpfung nachweisbar sein. Seit Ende Januar 2018 ist daher bei Einreise aus den brasilianischen Bundesstaaten Bahía, Espírito Santo, Rio de Janeiro und São Paulo, sowie auch für die Ausreise dorthin, die Vorlage eines internationalen Gelbfieberausweises bei der Passkontrolle erforderlich. Generell wird jedoch folgender Impfschutz empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Polio.
Ratsam ist es aber, nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser zu trinken. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.

Genauere Informationen finden Sie unter Gesundheit & Impfschutz.

Peru

Lage, Ausdehnung und Grenzen
Peru erstreckt sich mit einer Gesamtfläche von 1.285.216 Quadratkilometern südlich des Äquators und ist der drittgrößte Staat Südamerikas (fast dreieinhalbmal so groß wie Deutschland). Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik.

Geographie
Peru gliedert sich in drei große Landschaftsräume: die Costa (Küste), die Sierra (Bergland der Anden) und die Selva (Regenwaldgebiet).

Costa
Der wüstenartige Küstenstreifen Perus zieht sich ca. 3.000 km am Pazifik entlang, nimmt ca. 10 % der Gesamtfläche Perus ein und ist von mehreren Flussoasen durchzogen. Die Küste ist vom Nebel, dem Garúa, geprägt. Der Grund hierfür ist der kalte Humboldtstrom, der aus Süden kommend die warme Pazifikluft abkühlt und zu Nebel kondensieren lässt.

Sierra
Das Bergland der Anden teilt sich in Nordperu in drei parallele Gebirgsketten auf: im Westen die Cordillera Occidental mit den höchsten Gipfeln Perus, in der Mitte die Cordillera Central und im Osten die Cordillera Oriental, die zur Amazonasseite hin mit Berg- und Nebelwäldern bedeckt ist.
In Zentralperu vereinen sich die Bergketten, um sich später in die West- und die Ostkordillere aufzuteilen. Diese umschließen das Altiplano, das sich als Hochebene auf ca. 3800 m Höhe bis zur Südgrenze Boliviens erstreckt.

Selva
Das Regenwaldtiefland nimmt fast zwei Drittel der Gesamtfläche Perus ein. Hier vereinen sich die beiden Quellflüsse Río Ucayali und Río Marañón zum Amazonas. Das Amazonastiefland steigt von den Flussniederungen bis auf ca. 1200 m an und geht hier in den tropischen Bergurwald über.

Wirtschaft
Peru verfügt über reichhaltige Bodenschätze wie Erdöl, Kupfer-, Gold-, Silber-, Eisen-, Blei- und Zinkerz. Bei einigen Metallen (z. B. Zink-, Blei- und Silbererz) zählt Peru zu den weltweit führenden Förderländern. Große Bedeutung kommt dem Fischfang und der Fischverarbeitung an der Küste zu. Außerdem ist Peru weiterhin ein Agrarland und es werden u. a. Reis, Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr, Bananen, Weizen, Tee, Kaffee, Tabak und Baumwolle angebaut. Die Bedeutung des Tourismus als Devisenquelle für Peru nimmt immer mehr zu und auch der Staat fördert den Tourismus seit einiger Zeit mit Nachdruck.

Bevölkerung
Von den knapp 32 Millionen Einwohnern Perus lebt über ein Drittel im Ballungs-Großraum Lima. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt 23,9 Einwohner pro Quadratkilometer, wobei näher betrachtet die Küste mit 49 Einwohnern pro Quadratkilometer recht dicht und das Amazonastiefland mit 2 Einwohnern pro Quadratkilometer sehr dünn besiedelt sind. Gut die Hälfte der Peruaner sind Indígenas (Quechua, Aymará), ca. ein Drittel Mestizen (Nachfahren von Indígenas und Weißen), ca. 15 % Weiße und ca. 3 % Mulatten, Schwarze oder Asiaten.

Sprache
Die offizielle Landes- und Amtssprache ist Spanisch, zweite Sprache Quechua. In der Gegend um den Titicacasee und auf dem Altiplano wird außerdem Aymará gesprochen.

Religion
In Peru herrscht Religionsfreiheit, doch sind ca. 81 % aller Peruaner katholisch. Das Christentum ist jedoch oft mit alten Glaubensvorstellungen und Bräuchen durchsetzt. So werden z. B. der Pachamama, der Mutter Erde, noch immer Opfer dargebracht, um sie gnädig zu stimmen.

Währung
Landeswährung ist seit 1991 der Nuevo Sol (S/.). 1 Sol ist in 100 Céntimos unterteilt.

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) minus 6 Stunden (während der europäischen Sommerzeit minus 7 Stunden)

Regierungsform
Peru ist eine demokratische Republik mit einem Präsidenten. Das Land ist in 25 Departamentos aufgeteilt und die Hauptstadt ist Lima.

Elektrizität
Die Netzspannung beträgt 220 Volt. In vielen Vier- und Fünf-Sterne-Hotels sind auch Anschlüsse mit 110 Volt vorhanden. Adapter für Flachstecker (amerikanische Norm) sind häufig erforderlich.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +51

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Sicherheit
Vorsicht ist vor allem im Hinblick auf Taschendiebe geboten, die ihr Geschäft vor allem im Gedränge von beispielsweise Märkten und Busbahnhöfen suchen. Tragen Sie Ihre Wertsachen mit Diskretion, führen Sie keine hohen Geldsummen mit sich und bewachen Sie Ihre Taschen und Ihr Gepäck. Vor der Abreise sollten Sie Reisepass, Tickets etc. kopieren sowie Kreditkartennummern notieren und die Kopien getrennt aufbewahren. Verwahren Sie die Originale und Ihre Wertsachen im Hotelsafe.

Einreise als Tourist
Reisedokumente

Deutsche Touristen benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein.

Visum
Ein Visum ist für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass oder auf dem (stets auszufüllenden!) Einreisezettel (Tarjeta Internacional de Embarque/Desembarque) vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten der Einwanderungsbehörde die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z. B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist.

Bitte lassen Sie auch bei Einreise auf dem Landweg unbedingt das Einreisedatum durch einen Stempel der Grenzbehörde im Pass dokumentieren, da es sonst zu erheblichen Problemen bei der Ausreise kommen kann.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

https://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.botschaft-peru.de/

Gesundheit Impfschutz
Bei Direktflug aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Wir empfehlen den meist ohnehin vorhandenen Impfschutz Tetanus, Diphtherie, Typhus und Hepatitis A und B. Bei Reisen in das Amazonasgebiet (Regenwald) ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben (es gibt stichprobenartige Kontrollen an den Flughäfen). Wir empfehlen Ihnen deshalb, den Impfausweis auf die Reise mitzunehmen. Bitte lassen Sie sich diesbezüglich von einem Tropenarzt beraten.

Genauere Informationen finden Sie unter Gesundheit & Impfschutz.

Suriname

Land/Landschaft
Suriname liegt im Nordosten Südamerikas. Das Land grenzt im Osten an Französisch Guyana, im Süden an Brasilien und im Westen an Guyana. 1975 wurde das Land von den Niederlanden in die Unabhängigkeit entlassen. An den Küstenebenen des Nordens sind unzählige Mangrovenwälder zu finden, während sich in Richtung Süden die Savannenlandschaften langsam in hügelige Gebirgsketten verwandeln. Höchste Erhebung in Suriname ist der Juliana Top (1.250 m) und liegt im Wilhelmsgebirge. Die Hauptstadt Paramaribo liegt ca. 25 km vom Meer entfernt. Dort wohnen mehr als 240.000 Einwohner. Die Stadt ist kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Landes und wurde auch wegen seiner besonderen Architektur, die größtenteils aus Holz besteht, bereits 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Das Binnenland ist hauptsächlich von Regenwäldern und zahlreichen Flüssen, die auf bemerkenswerte Weise miteinander verbunden sind, bedeckt. Der längste Fluss ist der Corantyne. Er entspringt an der Grenze zu Guyana und Brasilien und mündet schließlich in den Atlantischen Ozean.

Bevölkerung
Die Einwohnerzahl liegt bei 560.000 Menschen. Davon leben rund 240.000 in Paramaribo. Der Bevölkerungsmix setzt sich mit 28 % überwiegend aus Indern, Kreolen (18 %), Javanern (14 %) und den Maroons (21 %), welche die damals entflohenen Sklaven aus Afrika repräsentieren, zusammen. Zu den Einwohnern zählen auch die ansässigen Indianer und Minderheiten von Chinesen sowie Europäer.

Politik
Aktuelles Staatsoberhaupt ist Präsident Dési Bouterse. Die Parlamentswahlen finden alle fünf Jahre statt. Wichtigste Parteien sind die DNA (De Nationale Assemblée) und die VVV (Verenigde Volksvergadering).

Wirtschaft
Das Hauptexportprodukt des Landes ist der Zucker. Zu den Exportprodukten gehören unter anderem Gold, Mineralöl, Holz, Reis, Bananen, Fisch und Bauxit. Suriname ist die Nation mit der achtgrößten Bauxit-Förderung. Die staatliche surinamische Ölgesellschaft wurde zugunsten der Wirtschaftslage im Dezember 1980 gegründet. Seitdem sind die Einnahmen für den Staat gestiegen.

Sprachen
Für die meisten Surinamer ist die Muttersprache niederländisch. Daneben gilt die Kreolsprache Sranan-Tongo (ursprüngliche Sprache der Kreolen) oft als Zweitsprache für die Einheimischen. In weiten Teilen des Landes kann man sich auch recht gut auf Englisch verständigen.

Religion
Der Großteil der Surinamer ist christlichen Glaubens (47 %). Die Indonesier sind meist Moslems (14 %). 22 % der Bevölkerung sind Hindus. Die restliche Bevölkerung setzt sich aus Atheisten, Juden und verschiedenen Stammesreligionen zusammen.

Währung
Die Währung in Suriname ist der Surinam Dollar. In Suriname werden gängige Währungen in Hotels und den meisten Banken gewechselt. Kreditkarten (American Express, Mastercard, Visa) werden nur in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften angenommen.

Zeit
Die Zeitverschiebung zwischen Suriname und Mitteleuropa (MEZ) beträgt minus 4 Stunden in der Winter- und minus 5 Stunden in der Sommerzeit.

Elektrizität
115 V, 60 Hertz. Trotz des hauptsächlichen Gebrauchs von europäischen Rundsteckern empfehlen wir, einen Adapter mitzunehmen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +597.
Die nationale Telefongesellschaft Telesur bietet Faxservice an.
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Visum/Reisedokumente

Für die Einreise nach Suriname benötigen deutsche Staatsangehörige eine E-Tourist-Card bzw. ein E-Visum (abhängig von der Anzahl der Einreisen ins Land) und einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Beides müssen Reisende vor Ihrer Abreise unter https://suriname.vfsevisa.com/suriname/online/home/index beantragen und am Flughafen vorlegen.
Ein Personalausweis reicht für die Einreise nicht aus. Kinderausweise werden mit Lichtbild anerkannt. Ferner sollte der Reisende im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Honorargeneralkonsul der Republik Suriname
Leiter: Herr Edwin Matt, Honorargeneralkonsul
Ort: München
PLZ: 80336
Telefon: 089-55 33 63
Fax: 089-59 70 64
Postadresse: Adolf Kolping-Straße 16
Öffnungszeiten: Mo. – Sa. 08:00 – 12:00 Uhr
https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheit
Durch die Stabilität der politischen Lage kann die Sicherheit im Allgemeinen gewährleistet werden. Trotzdem sollten menschenleere Straßenzüge, Slumbezirke sowie Parkbesuche gemieden werden. Es wird empfohlen, sich nicht eigenständig außerhalb der Touristenzentren zu bewegen. Besichtigungen in das Landesinnere sollten nur mit einer Reiseleitung durchgeführt werden. Beachten Sie die Sicherheitsregeln und vermeiden Sie Nachtfahrten. Tragen Sie keinen auffällig teuren Schmuck und bewahren Sie die Wertsachen am besten im Hotelsafe auf.

Gesundheit und Impfschutz
Von allen Einreisenden, die über ein Jahr alt sind, wird eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber verlangt. Im Landesinneren besteht Malariagefahr, daher wird eine Malariaprophylaxe empfohlen. Für Kurzreisen nach Suriname empfiehlt sich Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Für einen Langzeitaufenthalt ist Schutz gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit- und Impfschutz-Seite.

Uruguay

Der Name Uruguays
stammt von den Guaraní, einer indigenen Volksgruppe, die heute in Paraguay angesiedelt sind. Übersetzt bedeutet Uruguay in etwa „Fluss der bunten Vögel“.

Lage, Ausdehnung und Grenzen
Uruguay ist mit 176.215 km² das zweitkleinste Land Südamerikas, ungefähr halb so groß wie Deutschland. Es liegt zwischen 30° und 35° südlicher Breite und 53° und 58° westlicher Länge. Die natürliche Grenze im Westen nach Argentinien ist der Río Uruguay, im Norden und Nordosten verläuft die Grenze zu Brasilien. Im Südosten und Süden erstrecken sich der Atlantik und der Río de la Plata. Uruguay hat insgesamt 660 km Küste mit weitgehend noch unberührten wunderschönen Stränden.

Geographie
Uruguay ist sehr flach und erinnert von der Geographie her stark an den Süden Brasiliens. Die höchste Erhebung hat nur 514 m. Entlang des Río Uruguay und des Río de la Plata findet man die traditionelle Pampa. Auch die einzigen erwähnenswerten Waldbestände des Landes sind an den Flüssen gelegen. Bekannt ist Uruguay vor allem für seine feinsandigen Strände. Weiter im Landesinneren herrscht dagegen flachwelliges, von Flüssen durchzogenes Hügelland vor, das größtenteils als Weideland für Rinder und Schafe genutzt wird.

Wirtschaft
Uruguay galt lange Zeit aufgrund des stark entwickelten Bankensektors als die Schweiz Lateinamerikas. Bis heute gehört Uruguay laut den Vereinten Nationen zu den hochentwickelten Ländern. Schaut man zurück, ist die Blütezeit vom Anfang des 20. Jahrhunderts jedoch vorbei. Damals brachten die Exportprodukte Fleisch und Wolle Geld in die Kassen, heute steigt die Auslandsverschuldung immer weiter an. Beeinflusst wurde das Land auch von der Wirtschaftskrise in Argentinien. Heute sind die Hauptexportprodukte Fleisch, Reis und Leder, vor allem nach Brasilien, Argentinien, in die USA und nach Deutschland. Neben der Viehwirtschaft spielen die anderen wirtschaftlichen Bereiche nur eine kleine Rolle. Der Dienstleistungssektor nimmt jedoch schon 62 % ein und wächst weiter.

Bevölkerung
Rund 3,5 Millionen Menschen leben in Uruguay, vor allem in den Städten, knapp die Hälfte davon im Ballungsraum Montevideo. Uruguay war lange Zeit äußerst attraktiv für Einwanderer, zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Hälfte der Einwohner Montevideos Ausländer.

Sprache
Die offizielle Staatssprache Uruguays ist Spanisch.

Religion
Staat und Kirche sind in Uruguay streng voneinander getrennt. Knapp 50 % der Einwohner sind katholisch. Anders als in den übrigen südamerikanischen Ländern hat die katholische Kirche aber nur relativ wenig Einfluss. Wachsende Zahlen weisen verschiedene afrobrasilianische Religionen auf. Außerdem gibt es 2 % Protestanten sowie 2 % Juden.

Währung
Die offizielle Währung in Uruguay ist der Uruguayan New Peso (UYU), der in 100 Centavos unterteilt ist. (Umrechnung: 1 Euro = ~ 41 Peso, Stand November 2019)

Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung beträgt Mitteleuropäische Zeit (MEZ) minus 4 Stunden (während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied minus 5 Stunden).

Elektrizität
Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Wechselspannung, 50 Hertz. Empfehlenswert ist ein Reiseadapter, da europäische Stecker nicht oder nur selten passen.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +598.
Mobilfunknetze: GSM 850/GSM 1800/GSM 1900
Einen Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2 und Vodafone.

Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Regierungsform
Uruguay ist eine Präsidialrepublik, seit März 2015 unter dem Präsidenten Tabaré Vázquez (Amtszeit 5 Jahre).

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente/Visum

Deutsche Touristen benötigen bei Einreise mit Reisepass für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Einreisevisum. Der deutsche Kinderausweis/Kinderreisepass wird anerkannt. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Einreisezettel
An der Grenzstelle erhält der Einreisende einen Einreisezettel, der bei Ausreise wieder abgegeben werden muss. Dieser Einreisezettel ist sorgsam aufzubewahren, da eine Neuausstellung zeitaufwendig und mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Bei direkter Einreise, insbesondere aus einem Nachbarland, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass von den Grenzbeamten ein Einreisezettel ausgehändigt und der Reisepass mit Einreisestempel versehen wird, da ansonsten bei Verdacht auf einen illegalen Aufenthalt die Grenzbehörden die Ausreise verweigern und/oder eine Geldstrafe verhängen könnten. Ein Passverlust muss bei der nächsten Polizeidienststelle angezeigt werden. Diese Anzeige wird zur Ausstellung des neuen deutschen Passes und zur Ausreise aus Uruguay benötigt.

An- bzw. Abreise über die USA
[Einreisebestimmungen für die USA anzeigen]

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.

Botschaft der Republik Östlich des Uruguay
Leiter: S. E. Herr Gabriel Bellón Marrapodi, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter (seit 2017)
Ort: Berlin
PLZ: 10787
Telefon: 030 – 26390160
Fax: 030 – 26390170
Postadresse: Budapester Straße 39, 3. OG.

https://www.auswaertiges-amt.de/

Sicherheitshinweis
Nach Angaben des Auswärtigen Amts ist in Montevideo mit einer erhöhten Kriminalität zu rechnen. In den letzten Jahren kam es zu einem deutlichen Anstieg von Raub- und Diebstahlsdelikten sowie zu bewaffneten Raubüberfällen auf Restaurants in den Ausgehvierteln Punta Carretas und Pocitos. Deshalb hat die Regierung während der Hauptreisezeit (Dezember bis März) eine spezielle „Touristenpolizei“ mit verstärkter Präsenz in den einschlägigen Straßen aufgeboten. Reisenden wird generell geraten, sich zu Fuß möglichst in Gruppen mit mehreren Personen zu bewegen. Handtaschen, Fotogeräte und Schmuck sollten nicht oder zumindest nicht sichtbar getragen werden. Auch tagsüber sollten Sie in der Altstadt (Ciudad Vieja) kleinere Gassen abseits der Hauptwege meiden. Erhöhte Vorsicht sei nachts besonders im Umfeld von Hostels geboten.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amts.

Gesundheit und Impfschutz
Zurzeit sind bei einem Direktflug aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Generell wird jedoch folgender Impfschutz empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Polio. Die Gesundheits- und Hygienestandards sind mit denen in Europa vergleichbar.

Genauere Informationen finden Sie unter Gesundheit & Impfschutz.

Venezuela

Ländername
Bolivarische Republik Venezuela (República Bolivariana de Venezuela)

Lage
Venezuela liegt im Norden Südamerikas und hat eine Fläche von 912.050 km². Die Nachbarländer sind Kolumbien, Brasilien und Guyana, im Norden grenzt Venezuela an das karibische Meer.

Hauptstadt
Caracas

Land/Landschaft
Mit seinen faszinierenden Naturparks hat das Land im Norden Südamerikas sowohl Strandliebhabern als auch Abenteuerreisenden eine Menge zu bieten: von der fast 3.000 km langen karibischen Küste mit türkisblauem Meer und Ihren vorgelagerten Inseln bis hinauf zu den schneebedeckten Anden. Venezuela ist ein vielseitiges und gegensätzliches Land. Wir können Sie überall hinbringen – ob zur Metropole Caracas, den endlosen Steppen der Llanos, dem Orinoco-Delta im Osten, eines der besterhaltenen Dschungelgebiete der Erde, oder in die Gran Sabana mit Ihren Tafelbergen im Süden des Landes. Das bekannteste Naturhighlight ist der Salto Angel, der höchste Wasserfall der Welt.

Bevölkerung/Religion
Venezuela hat rund 31 Millionen Einwohner, gemischte Bevölkerung (europäisch-afrikanisch-indianischer Abstammung), 50 % Mestizen, 42 % europäischer, 3 % afrikanischer und 3 % indigener Abstammung, 96 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 2 % protestantisch.

Sprachen
Spanisch und indigene Sprachen. Spanisch ist die offizielle Amtssprache. Englisch wird nur in den Touristenzentren und Hotels gesprochen.

Regierungsform
Präsidialrepublik

Wirtschaft
Das Öl ist Fluch und Segen Venezuelas. Die Wirtschaft ist sehr stark von den Erdöleinnahmen abhängig. Sie tragen rund 50 % zu den Staatseinnahmen bei und machen über 80 % des Exportwertes aus. Es gelang nicht, die Wirtschaft zu diversifizieren. Der Anteil der Angestellten im öffentlichen Sektor nahm enorm zu. Die Entwicklung des ländlichen Raums wurde vernachlässigt, der einstmalige Exporteur von Agrarprodukten importiert heute den größten Teil der Lebensmittel. Der ehemalige Präsident Chávez versuchte seit 1998, bislang benachteiligte Bevölkerungsgruppen am Reichtum Venezuelas zu beteiligen. Vor allem durch Verstaatlichungen von Grundbesitz und strategischen Industrien (Erdöl, Eisen und Stahl, Häfen, etc). Jahrelange Versäumnisse bei Wartung und Neuinvestition führen inzwischen zu Engpässen in der Wasser-, Strom- und Nahrungsmittelversorgung.

Währung
Die Landeswährung in Venezuela ist der Bolivar Soberano (Bs.S).
Geld kann mit EC- und/oder Kreditkarte abgehoben werden, was jedoch mit teilweise hohen Gebühren abgerechnet wird und daher nur im Notfall genutzt werden sollte. Es empfiehlt sich, einen Bargeldbestand an USD oder Euro mitzunehmen, der dann nach Bedarf gewechselt werden kann. Dies ist zum Beispiel an den Flughäfen möglich. Bolivar Soberano können aufgrund der staatlichen Devisenbewirtschaftung nicht frei in ausländische Währung um- bzw. zurückgetauscht werden.

Zeit
Während der Sommerzeit beträgt die Zeitverschiebung zu Deutschland -6 Stunden, in der Winterzeit ergibt sich ein Zeitunterschied von -5 Stunden.

Elektrizität
120 Volt Wechselspannung, 60 Hz. Es ist empfehlenswert, einen Adapter (amerikanische Flachstecker) mitzunehmen. Für Geräte, die nicht auf 110 V umschaltbar sind, benötigt man zusätzlich einen Transformator.

Telekommunikation
Die Landesvorwahl ist die +58
Siehe auch Reiseinformationen auf TechStage.

Einreise als Tourist
Reisedokumente
Bei der Einreise ist ein 6 Monate über die vorgesehene Aufenthaltsdauer hinaus gültiger deutscher Reisepass mitzuführen. Die Einhaltung dieser Bestimmung wird in letzter Zeit schärfer kontrolliert und kann bei Nichtbeachtung zur Einreiseverweigerung führen. Anerkannt werden auch Kinderausweise/-pässe, sofern sie ein Lichtbild enthalten.

Bei Einreise auf dem Luftweg wird jedem Touristen eine Einreisekarte im Flugzeug ausgehändigt, die zu einem Aufenthalt von i. d. R. bis zu 90 Tagen, nach unterschiedlicher Handhabung der venezolanischen Einreisebehörden gelegentlich auch länger, berechtigt. Das grüne Doppel muss der Passinhaber bei der Ausreise wieder abgeben. Achten Sie daher bei der Einreise darauf, dass Ihnen dieses grüne Doppel ausgehändigt wird. In Venezuela müssen sich auch Ausländer jederzeit ausweisen und ihren legalen Aufenthaltsstatus nachweisen können.

Visum
Visumpflicht für die Einreise nach Venezuela besteht nur noch für Anreisen mit einem Segelschiff, Einreisekategorie „Embarcaciones Deportivas“.

Ausreisesteuer
Die Ausreisesteuer ist bei einem Flug ab Caracas bereits im Flugticket für den Langstreckenflug enthalten. Kommt es zu einer kurzfristigen Erhöhung dieser Ausreisesteuer, muss der Differenzbetrag in bar am Flughafen Caracas beim Check-In bezahlt werden.

Flughafengebühren
Die internationale Flughafengebühr ab Caracas ist im Flugticket für den Langstreckenflug enthalten. Kommt es zu einer kurzfristigen Erhöhung dieser Gebühr, muss der Differenzbetrag in bar am Flughafen Caracas beim Check-In bezahlt werden.
Die nationalen Flughafengebühren in Venezuela sind nicht im Ticketpreis enthalten. Sie betragen derzeit ca. 5 USD (Stand September 2019). Die Flughafengebühren können nur vor Ort am Flughafen und nur bar bezahlt werden. (Ausnahme: Die nationalen Flughafengebühren für Caracas sind im Flugticket bereits enthalten.)

An- bzw. Abreise über die USA
Zu den Einreisebestimmungen für die USA
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
https://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.botschaft-venezuela.de/

Sicherheit
In Venezuela müssen die gleichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, wie in anderen Ländern auch, vor allem in großen Städten wie Caracas. Wertsachen, Pässe und Geld sowie EC- oder Kreditkarten sollten grundsätzlich im Hotel aufbewahrt werden. Tragen Sie stets nur eine geringe Menge an Bargeld und auch nur eine Kopie Ihres Reisepasses mit sich. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie ausschließlich mit offiziell zugelassenen Taxis fahren (erkennbar an den Dachaufsätzen) und den Fahrpreis sollten Sie vor Abfahrt aushandeln.
Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Lage im Land raten wir von Individualreisen nach Venezuela ab. Sollten Sie dennoch Interesse haben, erstellen wir Ihnen natürlich gerne ein Angebot mit aktuellen Preisen!

Gesundheit und Impfschutz
Impfungen sind derzeit nicht vorgeschrieben. Wir empfehlen jedoch eine Malariaprophylaxe und eine Gelbfieberimpfung für Aufenthalte im Tiefland des Amazonas und Orinoco sowie in ländlichen Gegenden unter 800 m. Außerdem sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Tropeninstitut Rücksprache halten.

Genauere Informationen finden Sie auf unserer Gesundheit & Impfschutz-Seite.